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(ung auf dein Horizonte und ungesehen wegen der Erhöhungen bis zum Auf-gange im Osten forlzuselzcn. Diese Erklärung seheint mir deswegen zulässig,weil sic die Widersprüche in der Ucrichlerstallung vermittelt und die natürlicheUebcrgangsstufc zwischen der frühem Ansicht des Unlerslülztseyns der Erde undder von Anaximander aufgesteltcn Ansicht ihres Frcischwebens bildet. Hie-durch ist man wenigstens nicht gcnölhigl zu so künstlichen und zum Theil nichtgerechtfertigten Annahmen zu greifen, wie Heeren (Stob. Ecl. I, 25), Schau-bach (Gesell, d. Aslron. S. 94 u. 129 u. ff., der die Wahrheit der vorliegendenNachrichten in Frage stellt) und auch Forbiger (Ilandb. d. a. Geogr. S. 510u. ff) llnin zu müssen glaubten.
Die Verschiedenheit dieser Ansichten dauerte noch einige Zeit fort. Im Laufeder Zeit fand jedoch die Vorstellung von dem Freischweben der Erde mehr undmehr Anerkennung.
Xcnopl»ancs dachte sich die Erde bis ins Unendliche Wurzel treibend,also unterstützt l8 ). In die Milte wurde sic gesetzt von Diogenes von Apol-lonia l<J ); von Pythagoras nach Alexanders Angabe 20 ) (ob freischwebendoder unterstützt ist nicht zu entnehmen) von Parmenides und Democrit 21 )(freischwebend und nicht unterstützt aus den oben S. 37 von Anaximanderangegebenen Gründen); von Archelaus aus Athen 22 ), der sie in der Mittedes Universums setzt; von Plato , der meint (S. 46 u. f. §. 7, 29), dass wenn sierund sey und in der Milte des Himmels sich befinde, sie weder Luft gegen dasFallen brauche, noch irgend einen andern derartigen Grund, sondern die Einerlei-heil des Himmels und das Gleichgewicht der Erde selbst wird hiezu hinreichen.Denn ein im Gleichgewicht befindlicher Körper, in die Mitte gesetzt, wird keinenGrund haben sich nach irgend einer Seite hin zu neigen. Nach Plutarch (Quaest.
18) Plut d plac. phil. III, 11. ^tvotpüri-g nQiiinp 1 tlg üntiQov ttjlugiiioöcti {ti;v y>-r)cf Pg. 39, 19.
19) Diog. Lacrt. IX, 57, ljo^otta/nv^v tv io) //f ao>. 20) ibid. VIII, 25. fitur^v Tityit-ynnu Trvyrjr. 21) Galen XXI, 7. Jlaofitriih-g xul Jr^uöxQnog diu to iiuvtu-y/tfttv hiov ufff-ui ioiiuv /itrtiv ini ti]g lüonuoniag , ovy. tymauv ahiuv dt rvdtrQO ftülhiv (' txtlat (itiptitv uv. dia iinitn ftovov ftb xQadaivtoH-ai, ///;xivklaltui di. Plut. III, 15 hat die nämlichen Worte. Diog. Laert. IX, 21. xul tvfituiii xtioVcu (v. Parmenides ). 22) Orig. Phil. IX. Tr}v yr t v xtloihu d' tv fttuiiiovdiv fitQog a auv, iog tt/tüv, zvv nuvzog.