des Pferdes nach der linken Seite zu verhüten. Tolleine Wendung links gemacht werden, so wird dasEntgegengesetzte beobachtet.
3. Um das Pferd seitwäzts treten zumachen. Soll nach der rechten Seite getreten werden,so schließt sich der linke Schenkel an die Seite desPferdes an, und so umgekehrt, wenn links seit-wärts getreten werden soll. — Die oben gezeigtenBewegungen der Führung des Pferdes müssenganz in Uebereinstimmung gebracht werden, mit demGebrauch der Schenkel.
§. 22. Gebrauch der Spornen.
Die Spornen sollen gebraucht werden, entwederwenn das Pferd aus Faulheit dem Druck der Schenkelzum Antreiben nicht Folge leistet, oder aber alsStrafe, wenn solches aus Widersetzlichkeit den Gehor-sam versagt. Dabey werden die Schenkel im Kniegebogen, daß die Spitzen der Füße etwas nach außen,und die Absätze etwas einwärts zu stehen kommen, unddann die Spornen hinter dem Gurt rasch eingedrückt.Weder Oberleib noch Lenden dürfen Hiebey angestrengterscheinen, noch ihre Lage verändern.
§. 23. Vvm Schritte.
Wenn nun der Reiter auf dem stillstehendenPferde mit seinem Sitze genug bekannt gemacht ist,und derselbe die Anleitungen zur Führung seiner Faust