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vorder« Segel und durch die des Steuerruders merklich ver-mindert.
Figur -6. Wenn der Wind kl von der Seite der Hal-sen » in die Segel des Bugspriets ^ und des Fokmasts Lwirkt/ so fällt das Schiff von ^ nach k ab.*)
Figur - 7 . Wenn der Wind dl von der Seit« der Scho-ten b in die Segel fällt/ so steigt der Vordcrtheil des Schifftvon nach k. Wenn vom Steigen oder Fallen des Schifftdie Rede ist/ so wird jedesmahl der Vordertbeil desselben dar-unter verstanden / wen» sich dieser dem Ursprung des Windetnähert/ so steigt das Schiff oder lufet gegen den Wind/wenn es aber sich davon entfernt/ so fällt es ab.
Figur r». Fällt der Wind A von vor» zwischen demKiel ^ L und den Halsen b auf die Segel des Fokmasts U,so steigt das Schiff so lange gegen den Wind von ^ nach b,bis die Richtung des Kiels mit derjenigen des Windes pa-rallel ist; von diesem Augenblik an fällt das Schiff nicht al-lein ab/ sondern treibt rntwärts nach 6.
') Um jeder Verwirrung vorzubeugen/ ist sowohl bey die-sen Beyspielen als nachher bey den großen taktischen Be-wegungen, der Wind beständig Nord angenommen. Da-durch gewinnt der Leser einen festen Punkt, den er sichnach Gefallen verändern kann. In den beygefügten Figurenvon Schiffen bezeichnet ^ den Bugspriet; 6 den Fok-mast; L den großen Mast; 0 den Besanmast und Ldas Steuerruder. » ce sind die Enden der Raae»oder Segel a» Stcucrbordsseitc; b ss k die an Bak-bordsseitc. Die Halsen sind beständig gegen denNordertheil und die Schoten gegen den Hinter-theil des Schiffs gezogen.