Figur ry. Wenn der Wind 8 aus die schiefgestclltc Flächeder Hintern Raascqcl c 6 <i „nd - 0 s von der Seite derHalsen >1 nnd k fällt, so drükt er den Hinterthcil des Schiffsvon L nach e, folglich steigt der Dordcrthcil von ^ nach dt.Man steht deutlich, daß in der angenommenen ?age des Schiffsund der Richtung des Windes die »ordern Segel nicht das ge-ringst« zu dieser Bewegung beytragen, sondern Ne vielmehrVerbindern oder gar unmöglich machen würden.
Figur go. Der Wind dl, welcher in die schiefstehende»Segel c lb ä und e lr k von der Seite der Schoten li und keinfallt, drükt den Hintertheil des Schiffs von L nach 5,folglich fällt der Vorüerthcil in die Richtung der Wind-linie A n ab. Sobald aber der Kiel in diesen Windstrich ge-kommen ist, so fängt das Schiff nothwendig an wider denUrsprung des Windes N anzulufcn.
Figur gl. Drükt der Wind dl auf die schiefe äußereFläche der eben benannten Segel zwischen dem Kiel ^ L Undden Schoten c k, so treibt er den Hinterthcil k nach n,folglich steigt das Schiff lufwärtS gegen bt; sobald aber ^diesen Punkt vorbey ist, fällt es ab.
Aus allen vorhergehenden Säzcn und ihrer Anwendungauf die Bewegung der Schiffe folgt, daß erstlich die verschie-denen Wirkungen des Windes in ein Gleichgewicht gebrachtwerden können, dessen Erfolg da§ Stillcstehn des Schiffs ist,vorausgcsczt, daß keine Strömung einwirke »nd Abtrifft ver-ursache. Iweytens, daß durch eine ungeschiktc Behandlungder Segel diese sich untereinander hinderlich seyn, und denLauf des Schiffs verzögern können.