Figur zz. Wenn das Schiff bey dem Winde segelt,und an allen drey Masten die Segel beygesczt und in denWind gebraßt hat, so wird es, ohne ihre Stellung zu ver.Ludern, schwer zu wenden seyn, weil das Anlusen oder Ab»fallen durch die entgegenstehenden Wirkungen der Segel ver-hindert wird.
Figur zr. Wenn ein Schiff bey dem Winde segelt mitBakbordshalse» b <1 k zu, so wird sein Lauf gehemmt werden,wenn man die Segel des großen Mast« - -l gegenbraßl,das ist, di- Steucrbordshalsen ° zuzieht, und sie also berge-statt wendet, Laß der Wind darauf fällt, denn da sie diegrößten sind, und der Wind beynahe senkrecht darauf wirkt,so halten sie den übrigen das Gegengewicht. Wenn man dieSegel des Fokmastö gcgenbraßt, so würde das Schiff sogleichatfallen i hingegen würde es anlusen, wenn man die Segeldes Besanmasts gegcnbraßt.
Die Schiffe werden aber, wie schon bemerkt, nicht alleindurch die Segel, sondern vorzüglich durch das Steuerrudergewendet, welches am Hinterstcven in Angeln hängt, und ver-mittelst der Ruderpinne aus die eine oder andere Seite ge-dreht werden kann. Die Erklärung des Mechanismus seinerBewegung ist oben Seite 8-, Nra. 14, und Seite yi, dkro.
1» finden; hier also nur diejenige seiner Wirkung.
Figur 34. Wenn das Steuerruder von L „ach e gedrehtwird, so drükt die dem Laufe des Schiffs entgegenwirkendeStrömung auf die ihr zugewendete Seitenfläche des Steuer-ruders , und treibt dieses, und mit chm den Hintcctheil desSchiffs, an dem es befestigt ist, nach k, und den Dordertheildesselben nach 6 .