halsen zu. Der Pfeil, Tafel ry, zeigt die Richtung derWinden für alle Figuren an.
Der dem Winde segeln, heißt in und mit der Rich-tung des Windes steuern/ und wird deswegen so genannt, weilder Wind von hinten in das Schiff weht und solches vor sichhcrtrcidt, folglich liegt das Fahrzeug vor dem Winde, unddie Stellung der Segel ist ganz oder beynahe rcchtwinklichtmit der Lage des Kiels. Das Schiff v Fjg„r Z6 segelt nachSüd vor dem Winde, denn dieser weht aus Norden.
Mit halbem Winde segeln, heißt so steuern, daß derWind in senkrechter Richtung auf den Kiel trifft; da nun dieLage des Schiffs vom Gegenwinde und vor dem Winde gleichweit entfernt ist, so wird dies mit halbem Wind segeln ge-nannt, wie bey dem Schiffe L l> Fjgur zä zu sehen ist.
Wenn der halbe Wind sich mehr nach hintenzu wen-det, so sagen die Seeleute: der Wind räumt, und jeder zwi-schen dem halben Winde und der Hintern Biegung des Schiffseinwebende Wind wird räum er Wind genannt, aber dervorwärts dem halben einfallende Wind gehört schon zumBey- oder Gegenwinde. Die Fahrzeuge L c Figur;6 se-geln mit räumen, Winde. Eben diese Richtungen der se-gelnden Schiffe sind auf der Windrose, Figur 86, mit dengleichen Letter» bemerkt, sichtbar.
Jedesmahl da ein Schiff seine Richtung verändert, ge-schieht es durch eine Bewegung oder Drehung, welche Wen-d e n genannt, und »uf zwcocrley Art ausgeführt wird.
Figur g;. Das Gclnff wendet vor dem Winde, wennrS von ^ über d „ach 8. abfällt, und von da über O bis kanlaset. Div fehlerhafte Bauart ober Stauung des Schiffs