Band 
Zweyte Abtheilung.
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und andere Umstände nöthigen oft zu dieser WendungSart,welche den Nachtheil bat, daß sie ro Kompaßstriche besagt,folglich um ein ganzes Viertel der Windrose länger als dienachstehende ist.

Die Wendung bey dem Winde ist bey vielen Schiffenleichter und besagt nur rr Kompaßstriche, indem das Fahrzeugvon X bis til anlufet, und von da »ach k leicht abfällt. DaLiese Wendung gegen den Wind anfängt und durch dieWindlinie geht, so wird sie daher auch gegen den Windoder durch den Wind wenden genannt.

Aus den theoretischen Säzcn von der Wirkung der Segelund des Steuerruders «giebt sich die zu beiden Wendungenschikliche Behandlung derselben von selbst.

Zweyter Abschnitt.

Die höhere Taktik überhaupt.

Die Sectaktik im Allgemeinen ist die Wissenschaftvon den Stellungen und Bewegungen der Kriegsschiffe, de-ren Kampfplaz die See ist. Da aber Wind und Wasser vie-len Veränderungen unterworfen sind, die große Störungenin den gemachten Anordnungen veranlassen, so zeigt die See-taktik diejenigen Mittel an, durch welche diese Störungen aufdie zwekmäßigste Weise gehoben, und die erfoderlichen Ord-nungen wieder hergestellt werden können.

Da auch Seehäfen der Kampfplaz der Kriegsschiffe wer-den können, so faßt die Seetaktik auch die Trundsäze undRegeln in sich, nach welcher Schiffe in Häfen anzugreifenoder zu vertheidigen sind. Sie lehrt auch die Lin- und Aus-