Oberstlieutenants von Wurmb geschlagen wurde, zog ersich über den Brandewyne-Fluß zurück und nahm auf demöstlichen Ufer desselben mit seiner ganzen Armee eine sehrvortheilhaste Stellung, um zur Rettung der Hauptstadteine Schlacht zu wagen. Hier wurde er aber am 11.September von der vereinigten englisch -hessischen Armeegänzlich besiegt, und mußte sich über den Shuylkill in dieGegend von Lancaster zurückziehen. Die allürte Armeebesetzte am 2b. September die Hauptstadt Philadelphia und bezog ein Lager bei Germantown, wo Washington sie am 4. October unvermuthet angriff, aber nach einemheftigen Gefechte mit empfindlichem Verluste wieder ab-ziehen mußte. General Howe vertrieb nun vollends denFeind von den Inseln des Delaware , so daß dieser Flußaufwärts bis nach Philadelphia vom Feinde ganz freiwurde. General Clinton , der mit einem Theile der Haupt-armee in Newyork zurückgeblieben war, sollte zu Gunstendes Generals Bourgoyne, welcher in Canada vom ameri-kanischen General Gates sehr bedrängt wurde, eine Di-version machen, sobald die aus England erwarteten Ver-stärkungen anlangen würden. Da diese aber, durch wi-drige Winde verhindert, erst am 27. September zu San-dyhook ausschifften, so wurde die Expedition verzögert,und Clinton landete erst am 6. October auf der Westseitedes Hudsynflusses, eroberte zwar im Vorrücken die FortsMontgomery, Clinton und Constitution, erhielt aber balddarauf die traurige Nachricht der Capitulation des Gene-rals Bourgoyne bei Saratoga, und kehrte deshalb nachNewyork zurück.
Da inzwischen Frankreich sich für die Amerikaner er-klärt hatte, und eine französische Flotte unter Segel ge-