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Biographie des Generals von Ochs : ein politisch-militairischer Beitrag zur Geschichte des nordamerikanischen und des französischen Revolutionskrieges, so wie der Feldzüge in Spanien, Russland und Deutschland : (aus den Originalpapieren des Generals und sonstigen authentischen Mittheilungen) / Adam Ludwig Ochs ; herausgegeben von Leopold, Freiherrn von Hohenhausen
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Verwundeten mannichsäche Unterstützung zu leisten. Un-geachtet der kräftigsten Gegenansichten und der unerschüt-terlichen Gesinnungen des Gouverneurs, wovon man beidem Belagcrungs - Corps Kenntniß erhalten hatte, sahVerdier die Eroberung der Festung als leichtes Spiel an.Er entschied sich für den Angriff aus Osten, indem vonhier aus nicht nur die Velagerungsbedürfnisse am bequem-sten aufbewahrt werden konnten, und man in sichererVerbindung mit Figueras und der Straße nach Frankreich blieb, sondern auch, weil er durch Wegnahme der wichti-gern Forts die Stadt am leichtesten zur Uebergabe zubringen hoffte. Am 8. Juni begannen die Belagerungs-acbeiten, und nachdem Alvarez erklärt hatte, daß er kei-nen Parlementair zu Unterhandlungen wegen der Ueber-gabe annehmen würde, fand am 13. Juni das ersteBombardement Statt.

Die Belagerung von Gerona war unstreitig eine dermühseligsten in den letzten Kriegen, denn ausser den Be-schwerden, welche man bei einer jeden Belagerung zu be-kämpfen hatte, fanden sich noch eine Menge Hindernisseungewöhnlicher Art. So erlitt z. B. die Anlegung vonBatterien wegen des fast durchgängig festigten Erdreichs,die größten Schwierigkeiten; sie mußten durch Sandsäckeerbaut werden, welche oft eine halbe Stunde weiter rück-wärts gefüllt und durch die Soldaten auf den Schulternherbei getragen wurden. Das Approschiren ward deshalbsehr erschwert, und da die Spanier, durch das Terrainbesonders begünstigt, nicht allein fortwährend Ausfälle aufdie Belagerer machten, sondern auch die herumstreifendenPacthcigängcr die unter'm Gewehr stehenden Truppen un-aufhörlich durch kleine Angriffe beschäftigten, so kamen