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Biographie des Generals von Ochs : ein politisch-militairischer Beitrag zur Geschichte des nordamerikanischen und des französischen Revolutionskrieges, so wie der Feldzüge in Spanien, Russland und Deutschland : (aus den Originalpapieren des Generals und sonstigen authentischen Mittheilungen) / Adam Ludwig Ochs ; herausgegeben von Leopold, Freiherrn von Hohenhausen
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sie in Miasma dem Marschall Ney übergeben. Napoleon marschiere während dieser Tage mehrmals mir den West-phalen, unterhielt sich viel mit ihren Generalen und lobtesehr die Ordnung während deS Marsches, so wie die Dis-ciplin der Truppen; nur warf er ihnen vor, daß sie vielDeserteure hätten. In einer dieser Unterhaltungen ge-stand der Kaiser, daß er Moskau um zwanzig Tage zuspät verlassen habe. Da die Wesiphalen ihre zu Mozaisk ersparten Vorräthe, so wie das noch mitgenommene leben-dige Vieh zu ihrer Nahrung verwendeten, so hatten siebis Miasma verhältnißmäßig nur wenige Leute zurückge-lassen. An diesem Orte hatte man ihnen eine Austhci-lung aus den Magazinen versprochen, aber das Verspre-chen nicht gehalten. Von jetzt an bis Smolensk verlorensie nun täglich durch Hunger und Ermattung mehrerehundert Menschen und viele Pferde, da bis dorthin auchkein Korn ausgetheilt wurde und in der mehrere Meilenbreiten Wüste nicht das Mindeste, selbst keine Fouragemehr anzutreffen war. Am 5. November, als das Eorpsbei Dorogobuz stand, siel der erste Schnee, und nunmebrkonnten die wenigen noch mitgeschleppten Viehheerden keinFutter auf dem mit Schnee bedeckten Boden finden; siegingen daher zu Grunde und Pferdefleisch mußte als fasteinzige Nahrung der Leute dienen. Die kalten und feuch-ten Bivouaks vollendeten jetzt die Entkräftnng der Mann-schaft, und viele fanden einen schnellen Tod. Bis Mias-ma hatte die Mannszucht unter den Wesiphalen nicht ge-wankt, weil sie noch etwas zu leben hatten; nunmehraber, wo gar nichts mehr vorhanden war, liefen sie, al-ler warnenden Befehle ungeachtet, einzeln und schaaren-weise zur Seite, in der Hoffnung, irgendwo Lebensmit-