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den jetzt drei Bataillone formirt, um ihnen hierdurch wie-der Manö'vrirfähigkeit zu geben, welches ihnen einige Ta-ge darauf von vielem Nutzen war. Eine Meile vor Kras-noy stellte sich nämlich am 15. November das von denNüssen am meisten vorgeschobene Eorps den Westphalenentgegen. Dasselbe hatte bereits die einzelnen vorausmar-schirendcn Soldaten aufgefangen und eine Menge Fuhr-werk erbeutet. Jetzt sperrte es die Straße bei einem De-silü unweit des Dorfes Merlins, und beschoß die West-phalen sogleich mit Geschütz. Der Anblick dieses Corpsin einer solchen mißlichen Lage erforderte große Stand-hnftigkcit. Seit dem Abmärsche von Mozaisk waren dieWestphalen von dem Feinde nicht beunruhigt worden,ifnd jetzt, wo sie schon so sehr zusammengeschmolzen wa-ren, stießen sie bei fürchterlicher Kalte und in tiefemSchnee, wo jeder Verwundete einen unfehlbaren Tod vorAugen sah, auf ein feindliches, vorzüglich an Cavallecieüberlegenes Corps, welches ihnen Vernichtung drohte.General v. Ochs eröffnete sogleich ein Plänkecg.-fecht, ließwährend dieser Zeit die Bataillone zur Masse schließenund munterte seine Untergebenen zur Tapferkeit und Aus-dauer auf, indem er ihnen, als einziges Mittel zur Ret-tung, die Durchbrechung der feindlichen Linie darstellte.Mit festem Schritte gingen nun die Truppen dem flac-kern Feinde entgegen, um ihn von der Straße zu ver-drängen. Diese Entschlossenheit bewog die Russen, sichschnell rechts abzuziehen und die Colonne, welche ihrenMarsch ruhig fortsetzte, nur mit Geschütz in der linkenFlanke zu beschießen. Hierdurch "öffneten die Westphalenzugleich den Weg für Napoleon und seine Garden, dieihnen am nämlichen Tage in geringer Entfernung nach