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dafür verantwortlich '). Am 26. November Morgens er-hielt der Herzog von Abrantes den Auftrag, mit demUeberreste seines Corps dicht bei Vocisow, da wo die lan-ge Brücke gewesen war, Uebergangsversuche zu machen.Wirklich traf man zum Scheine ernstliche Anstalten, wel-che zur Folge hatten, daß die Westphalen aus den jensei-tigen Verschanzungen mit Wurfgeschütz begrüßt wurden.An diesem Tage hatte aber Napoleon schon frühe unterspecieller Leitung des Generals Eblü zwei Brücken überdie 120 Schritt breite und 6 Fuß tiefe Berezina bei Stu-dianka schlagen lassen. Marschall Oudinot war sogleichhinüber gegangen und hatte die -einzige ihm entgegenste-hende Division des Generals Tschaplitz angegriffen undnach dem Brückenköpfe von Borisow zurückgeworfen. Hier-durch wurde die ganze französische Armee in den Standgesetzt, über die Berezina zu gehen, welches wirklich keineSchwierigkeit mehr gehabt haben würde, wenn man dieBrücken nicht blos über den Spiegel des Wassers, son-dern auch über die morastigen Stellen, die sich an beidenUfern parallel mit dem Flusse hinziehen, gebauet hatte,über welche das schwere Fuhrwerk zum Theil gar nichtkommen konnte. Dies hauptsächlich veranlaßte eine un-beschreibliche Unordnung, ein unaufhörliches Gedränge,so wie ein Jneinanderfahren der Wagen, wodurch alleOrdnung des Marsches gestört wurde. Napoleon ging. über die Brücke am 27. Nachmittags; ihm folgten nochan diesem Tage seine Garden, die Westphalen unddie noch übrig gebliebenen Combattanten der von Mos-kau zurückkehrenden Corps bunt durcheinander. Die
') Diese Verfügung hatte zur Folge, daß wahrend des russischenFeldzuges überhaupt nur zwei westphälische Fahnen verloren gingen.