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über die Berezina gekommen waren. General v. OchShatte seine sämmtlichen Wagen mit allen Arten von Ef-fecten eingebüßt und ausser einigen Reitpferden nicht dasMindeste gerettet; doch fühlte er sich unaussprechlich glück-lich, als ihm am 28. Abends spät sein Sohn zugeführtwurde, welchen er Tags zuvor in der verwirrten Wagen-kolonne jenseits der Berezina lassen mußte „und von demer trotz aller Nachforschungen nicht die mindeste Nachrichterhalten hatte.
Von Zcmbin an wurde der noch bewaffnete Theil derwestphälischen Infanterie täglich kleiner und bald ganzvereinzelt. Die leichte Cavallerie des Generals v. Ham-merstein, von welcher die Compagnien nur noch zwei bis dreiMann stark waren, blieb jedoch noch längere Zeit beisam-men, und hatte sogar das Glück, wenige Tage nach demUebcrgange über die Berezina einen Angriff in einemDorfe zu machen und einen Kosackenschwarm daraus zuverjagen, welcher eben im Begriffe war, den darin ver-wundet liegenden Marschall Oudinot aufzuheben.
Von der.Berezina aus schlug die französische Armee dennächsten Weg nach Wilna ein, wohin sie vierzehn Tagezu marschiern hatte. Marschall Ney machte mit dem 2tenund yten Eorps (Oudinot und Victor) die Arriergardeder von nun an ganz demoralistrten und aufgelösten Ar-mee, von welcher nur die kaiserlichen Garden noch kleinegeschlossene Trupps bildeten. Die Kälte nahm jetzt brsWilna hin aussecordentlich zu, (am 7. und 8. Decemberwar sie am stärksten und betrug 26 bis 27 Grad) so daßdie Soldaten nicht mehr ihre Gewehre zu tragen vermoch-ten. Man fand zwar auf diesem Striche mitunter einigeLebensmittel; allein diese reichten nicht hin ; alle Bivouaks