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stadt sehr unsicher; Eommando's und Eonvoys wurdenaufgehoben, und unter andern der französische GeneralPoinxot mit einem Marsch - Cavallcrie-Regiment am 23.Mai zu Cönnern gefangen genommen. Ochs hatte diesdem westphalischen Kriegsminister, Grafen v. Hone, ge-meldet und wiederholt um einige Truppen-Verstärkunggebeten, indem er nur 80 Veteranen und einige 30 Gen-darmen habe, und befürchten müsse, daß der Feind Ver-suche zu Wegnahme der in Halberstadt befindlichen be-trächtlichen Magazine machen werde; auch hatte er daraufangetragen, einige mobile Eolonnen zu errichten, um zuverhindern, daß der Feind Streifcorps im Rücken der Ar-mee operiren lasse. Der Kriegsminister antworsete ihmnoch wenige Tage vor dem Gefechte, daß er zwar dieZweckmäßigkeit seiner Vorschlage einsehe, aber vor derHand keine Truppen in Bereitschaft habe, um sie ihmzu senden, daß er jedoch den General v. Zandt mit zweiBataillonen und einigen Escadrons den 30. Mai nachBraunschweig und von da nach Salzwedel schicken werde,um jene Gegenden von den Streifereicn der Kosacken zubefreien, und daß ferner die nach Magdeburg gehendenvier französischen Bataillone am 30. zu Halberstadt ein-treffen würden, um in dieser Gegend einstweilen demFeinde Achtung einzuflößen.
Am 27. Mai erhielt General v. Ochs eine Staffeltevom Kriegsminister mit der Weisung, alle Convoys, wel-che bis zum 30. Mai bei ihm eintreffen würden, aufzu-halten und zu vereinigen, um sie alsdann den 31. unterEscorte von jenen vier französischen Marschbataillonen,wovon zwei den 29., die zwei andern aber mit einer Es-cadron den 30. zu Halberstadt ankommen würden, nach19 -