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welche Ochs vermöge seines bisherigen Ranges Anspruchmachen zu können glaubte, schon besetzt waren, so be-dauerte er, sein Gesuch nicht selbst berücksichtigen zu kön-nen, wobei er hinzufügte, daß der Kurfürst gegen ihnsehr eingenommen sey, und seine Anstellung vielen Schwie-rigkeiten unterworfen seyn werde. Der Kurfürst wollteauch wirklich Ochs gar nicht vor sich lassen, und ließ ihmsagen, daß er sich einen andern Aufenthalt als die kur-fürstliche Residenz wählen möge. General v. Ochs, imBewußtseyn, unter allen Umständen als .rechtschaffenerMann, und wenigstens nicht mehr gegen den Willen desKurfürsten gehandelt zu haben,, wie alle übrigen in west-phälischen Diensten gestandenen hessischen Officiere, batum eine strenge Untersuchung seines bisherigen Betra-gens, worauf man aber nicht weiter einging. Schon vorseiner Zurückkunft nach Cassel war Neid und Verläum-dung sehr geschäftig gewesen, um ihn bei'm Kurfürstenin ein gehässiges Licht zu setzen. So beschuldigte manihn unter andern, schon bei'm Einzüge des MarschallsMortiec zu demselben übergegangen zu seyn, und wäh-rend der wcstphälischen Zeit sich nachteilig über den Kur-fürsten geäußert zu haben. Wenn es gleich das Schicksalaller ausgezeichneten Männer ist, mit frecher, gefühlloserVerhöhnung des die Menschheit ehrenden Grundsatzes:res snoru missr! im Unglück sehr angefeindet zu wer-den, so waren doch solche Beschuldigungen an und für sichhöchst ungereimt; denn es lag ganz ausser seinem Cha-rakter, den angestammten Fürsten, dem er so lange treugedient, und für dessen Sache er früher sein Blut ver-gossen hatte, während des Unglücks zu kränken; noch un-sinniger war aber die verläumderische Behauptung, daß