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Dritter Band.
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Schlvsserarbeit; 3. Abth. 1. Kap.

entworfen und ausgeführt, und die Stücke sind zu Coalbroockdalegegossen worden ').

Diese Brücke besieht aus einem einzigen Bogen, dessen Durch-messer 100 Fuß 6 Zoll englischen Maßes (3V Meter 62 Centimetcr)beträgt. Der Bogen mißt 154 Grad 24'/, Minuten, seine Höhe inder Mitte 3» Fuß 8 Zoll eng!. Maß (12 Meter 63 Centimetcr). DieFahrbahn wird von 5 Bindern getragen, welche unter sich um 1Meter 40 Centimeter entfernt sind und wovon die erste Figur derTafel l I^VH einen darstellt. Jeder Binder ist zusammengesetzt auseinem großen inneren Bogen von 211 Millimeter Breite und 133Millimeter Dicke, der in zwei, im Scheitel durch ein Schlußeisenverbundenen, Stücken gegossen worden, und aus zwei concentrischenBogentheilen von 146 Millimeter im Gevierte, welche sich unter demBrückenbaum endigen, der die Fahrbahn bildet. Dieser Krückenbaumwird noch durch senkrechte Stäbe unterstützt, wovon der ci ne längs derHöhe der Ufcreinfassung angebracht und der andere an dem Anfang desinneren Bogens aufgestellt ist. Diese Stäbe sind in ihrcp Höhe durchzwei gerade Querstäbe und oben durch eine Art Bogen von doppelterKrümmung verbunden. Der dreieckige Raum zwischen dem senkrechtenStäbe, dem Brückenbaum und dem Rücken des oberen Bogens nimmteinen Ring auf, der alle diese Stücke in Verbindung setzt.

Unter sich sind die Kreisbögen durch Querriegel verbunden, derenRichtung nach dem gemeinschaftlichen Mittelpunkte geht und welcheAbtheilungen, gleichsam wie Gewölbsteine, bilden.

Das ganze System ist in Schuhen von Gußeisen, die auf demAbsatz der Ufereinfassung befestiget worden, eingezapft; die Zapfen-löcher sieht man bei .11 in der Figur 2.

Das Obere der Brücke wird von Gußplatten gebildet, welcheauf den Brückcnbäumen ruhen und mit einer Lage'Thon mit Eisen-schlacken vermischt bedeckt sind, um die Fahrbahn zu bilden. DasGewicht des verwendeten Eisens beträgt 178'/, englische Tonnen(181225 «'/^o Kilogramme).

i) Nach Wilson scheint es, daß vor Erbauung der Brücke von Coal-broockdale scbon eine eiserne Brücke existiere, deren Entstehung heule nichtweniger als um ein Jahrhundert hinaufsteigen würde, allein wenn ihre Exi-stenz auch nicht in Zweifel gezogen werden kann, so ist doch wenigstens zuvermuthen, wie in der englischen Encyclopädie bemerkt wirb, das; ihre ge-ringe Wichtigkeit sie in England nicht allgemein hat bekannt werden lassen.