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Dritter Band.
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Von den Brücken.

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In den Ufcrmauern, und besonders in der am rechten Ufer, sindRiffe entstanden, welche man irgend einem Fehler bei der Gründungderselben und dem Seitendruck der Erde hinter den Ufermauern zu-schreibt; diese haben den Bruch mehrerer Eisenstücke veranlaßt; imklebrigen hat sich aber das Bauwerk vollkommen erhalten.

Figur 3 ist ein Durchschnitt nach der Breite der Brücke und dieFigur 4 stellt eine Combination dar, welche ich vorschlage und welchemehr Regelmäßigkeit darbieten würde.

Brücke von Sunderland.

Die zweite Brücke von Eisen ist 1795 zu Buildwas, in einerkleinen Entfernung von Coalbroockdale, über die Sewern gebaut wor-den. Aus der Beschreibung in den -knnale« cke.8 urts inunu-lrwtures. der einzigen, wodurch diese Brücke in Frankreich bekanntgeworden, kann man beurtheilen, daß dieses Bauwerk, wie die Brückevon Coalbroockdale, eine Combination von großen Stücken darstellt,deren Bereinigung ein Unterstühungssystem, dem der hölzernen Brückenanalog, bildet.

Es scheint, daß man die Idee des Systems der Gewölbstücke,welches seitdem bei den großen Brücken von Gußeisen angewendetworden ist, dem Payne zzr verdanken hat, welcher 1790 den erstenVersuch mit einem Binder von 27 Meter Halbmesser machte; erwurde auf den Hämmern der Herren Walkers von Rotheram ausge-führt. Nachdem dieser Versuch vollkommen gelungen war, nahmRowland Burton die Ideen Payne's zur Construktion einer Brückeauf, welche er in den Jahren 1793 bis 1796 zu Wearmouth bei Sun-derland über den Fluß Wear, nach Wilsons Zeichnungen, bauen ließ.Dieses sehr kühne Werk ist die dritte große von Gußeisen erbauteBrücke. Sie liegt sehr malerisch zwischen zwei steilen Felsen, und ist94 Fuß (28 Meter 642 Millimeter) über den Fluß erhaben, so daßdie Handelsschiffe mit vollen Segeln unter ihrem Bogen durchführenund bis zu 30 Meilen stromaufwärts gehen können, Figur 1 derTafel 11^VHI. Die Bogcnöffnung beträgt 218 Fuß 9 Zoll (71Meter 91 Centimcter).

In ihrer Breite wird die .Sunderland-Brücke von 6 Bindern,welche von Mitte zu Mitte 6 Fuß von einander abstehen, unterstützt.Diese Binder, wovon Figur 2 die Hälfte darstellt, sind, was denBogen betrifft, aus Rahmen von Gußeisen zusammengesetzt, welche