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Dritter Band.
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Schlofferarbeit; 3. Abth. 1. Kap.

über einander gelegt worden, wie die Gewölbstcine einer steinernenBrücke. Jedes dieser Gewölbstücke ist 5 Fuß (1,524 Meter) hoch, 2Fuß 5 Zoll (736 Millimeter) im Mittel breit. Sie bilden zusammen3 concentrische Bogen von 6 Zoll (15L Millimeter) Breite, welchedurch Stäbe, senkrecht auf diese Bogen, von 2 Fuß 3 Zoll (680Millimeter) Länge und 2 Zoll (51 Millimeter) Breite, welche 1 Fuß(325 Millimeter) Zwischenraum lassen, verbunden sind.

Jeder einem Gewölbstück entsprechende Theil des Bogens hateine Art Kanal oder Ruth, um Schienen von geschmiedetem Eisenaufzunehmen, welche die Gewölbstücke unter sich auf eine sehr einfache,sehr feste und sehr sinnreiche Weise verbinden. Aus dieser Anordnungfolgt, daß das Gußeisen, welches zerbrechlich ist, durch geschmiedetesEisen gebunden 'wird, und daß das Brechen eines oder mehrerer Stückekeine Störung in der Combination des Systems nach sich ziehenwürde

Die Eigenschaften dieser beiden Arten von Eisen sirih auf dievortheilhafteste Art combinirt, nämlich, das Gußeisen zmn Tragen,das geschmiedete Eisen zum Binden. Eine ganz aus geschmiedetemEisen erbaute Brücke würde durch ihre Elastizität allzu großen Schwin-gungen unterworfen gewesen seyn. Die Straffheit und Jncomprcfsi-bilität des Gußeisens machen dasselbe geeigneter zu den Gewölbstückender Bogen, als das geschmiedete Eisen; allein da jenes zerbrechlichist, so war es nöthig, es mit geschmiedetem Eisen zu binden.

Die Brückenbinder sind, von zwei zu zwei Gewölbstücken, mitgegossenen Querriegeln 11, H, Figur 3, von 6 Fu'ß Länge verbunden;man hat dieselben röhrenförmig gemacht, damit sie bei weniger Massemehr Widerstand entgegensetzen. Diese Röhren liegen abwechselnd ander concaven und an der converen Seite der Bogen; sie haben anihren Enden mit Löchern durchbohrte Queransätze, um mittelst Bolzenverbunden zu werden.

Die Räume zwischen den Bogen und der Fahrbahn der Brückesind mit eisernen Ringen versehen, welche sowohl sich untereinander,als auch die convexe Seite des Bogens und unten die Fahrbahn be-rühren, und welche den Zweck zu haben scheinen, vermöge ihrer Elasti-zität die Wirkung der Schwingungen zu schwächen ').

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>) Man hatte zu London das Gerücht Verbreiter, daß die Sunderland-Brücke Beschädigungen erlitten harre. Ein französischer Ingenieur, welcher