Buch 
Ernstfeuerwerkerei für die Königlich Preussische Artillerie : auf Befehl ... des Prinzen August von Preussen im Jahr 1817 bearbeitet
Entstehung
Seite
43
JPEG-Download
 

serd^'

f. ^

s nW li

«

ch «»:rS 9 {>t rvic^

Anfertigung der Feuenverkskörper selbst. 43

Schlazrvhre auf den Dorn, welcher unten einen kleinen Absatz, fest ausgesetzt, mit einer kleinen biechcrnen Schaufel, an-fangs nur g^z wenig Pulver in die Röhre geschüt'et, und, da.stch solches festsetze, an den bleiernen Fuß einigemal mit dem^chgrb'hrenscklagel sanft angeklopft; hiernach wird der ; tem.p^auf den Dorn gebracht und das Pulver durch S gleiche n-chtlehr starke Schläge festgeschlagen. Jetzt nimmt man e-ne ganzeSchaufel voll Pulver, schüttet sie ein, klopft einigemal an denbleiernen Fuß, setzt den Stempel auf und giebt darauf ebenfalls6 Schlage. Auf solche Weise wird foctgesahri ' ' WnhreKanz '

Fuß, setzt den Stempel auf und giebt oaruu,ch "Ze. Aus solche Weise wird fortgefahren, bis die Röhrezogen^^^^" 'st, worauf dieselbe behutsam vom Dorn abge--. Das F Pulver befindet sich in einem Kugelspiegel-tjuem tur Reinlichkeit Papier ausgebrci-

at unlgehe»tgesed

s, z»RaBf auchnhlich-

'ch S 1

o ! M ;uwn . }1

jlOQPVt Vw' v ° »Vv^'T,

öufb tCb ^ Pulver befindet sich in einen.let 'fi* über welchem zur Reinlichkeit Papier ausgebrci

wird ^ ?nn ber Stempel beim Schlagen sich verstopft, so. rr mittelst eines Spitzbohrers gereimget. J'mgleichcn musi" ZUr Richtung des DvrnS, wenn er sich verbiegen sollte, einHammer, ft W j e ^ch eine Feile zur beständigen Instandhaltung

ts Dorns rc. auf der Arbeitsstelle seyn. (§. 269.)

§ Lv. Eine gut geschlagene Schlagröhre muß;liisg Neue willig durch die Leere gehen.

^ llnten darf nichts abgesprungen seyn und düs Pulver sich

nicht in'rnergestalt zeigen.

müssen keine Pulverkörner herausfallen, wenn die Röhre

WM f aufgestoßen wird.

. üsserl sie so viel Kraft haben, um Pulver, welches unter''Mn ausgehöhlten hölzernen Kegel gelegt worden, der 5 Fußund dessen Aushöhlung oben i Zoll, unten aber 5 Zoll.^.und daselbst a» 2 bis 4 Stellen ausgeschnitten ist, zu

Mbt lax c? e ' tt5 ^<urgel lm ersten Fall ist die Röhre ganz unbrauch,

^ Abbr"^ Fall muß man einige Nachsicht haben, weil dask, ,d» 8"g C f n st'b nicht immer vermeiden läßt, doch wird keine gut

ändcw «l« ' n> ° b ' mc ^ r Zost beträgt. Dergleichen sowohl

^ iitzet Dohr^ ^ fehlerhaften müssen mit einem kleinen Löffel,

V'fr ^ s°öleich ausgebohrt, und aufs neue geschlagen werden.

3 1 w 8a * Hernach werden die Schlagrohren angefeuert, d. h.

C ba« Näpfchen mit nicht zu dicker Anseuerungö - Mass»

di»