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Tagebuch meiner Reise durch die Schweiz / Wilhelm Rein
Entstehung
Seite
69
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unserm Wagen. Ein großer Theil dcr.Herbstfrüchleliegt in dieser Gegend noch auf den Feldern : dasLaub der Bäume ist bey weitem noch nicht so gelbund abgestorben, als in unserer lieben Heimath.Fühlen Sie, l. F., unsere Ircude in den schönstenHerbsttagen, die ich besonders liebe, das blühendegesegnete Elsaß zu durchwandern und dem gelobtenLande der Schwell-, cntgegenzugchn l

Die Ebne um Strasburg ist sehr fruchtbar, itteiner Ferne von zwey bis drey Stunden von Bergenbegrenzt. Mehrere unter diesen sind besonders merk-würdig sowohl in Rücksicht auf Naturgeschichte alsOckonomie. Unter ihnen nennt man mir vor allenden Odilienberg. Bald ausserhalb Dtrasbnrg er-wartete uns als treuer Gefährte der Vvgesuö. Mitallen Arten von Bäumen und Gesträuchen bedeckt,erhebt er sich bald zn größern bald zu kleinern Ber-gen , und sinkt iil engere weitere Thäler. Hier zei-gen jene mahlerische Ruinen alter Burgen; dort sinddiese durch nachlässig hingeworfene lachende Dorf,schaften belebt. Die. Hügel am Fuße des VogesuSgeben trefflichen Wein: sein Inneres enthalt wichti-ge Mineralien. Zn der Ebne wachst Getreide inMenge. Der Ackerbau wird vielleicht in keiner Pro-vinz Frankreichs mit so regem Fleiße betrieben, MHier. Man kennt keine Brache: auch hier wirdmeistens das Kornfeld gleich nach der Ernte zu Rü-ben genutzt. An der Straße treffen sie.kein einziges