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Dorf, das ein ärmliches Ansetzn hätte. Die Gebäu»de sind hoch und wohl eingerichtet. Alle sind mitTaback und türkischem Weihen behängen und mitWeinreben bekränzt. Nirgends werden Sie die üp-pigen Kramfclder finden, über die man wirklich inStaunen gerath. Die Krautköpfe sind ihrer Größetvegen berühmt. Zn jedem Dorfe können Sie Pro,ben davon finden, welche acht bis zehn Pfund wie-gen. Aus ihnen wird das allgemein geschätzte StraS-burger Sauerkraut bereitet. Nur die Gegend zwi-schen der Zll, dem Haardt und dem Rhetne, dieaber sehr eng ist, scheint mittelmäßig fruchtbar zuseyn: kein Wein, wenig Weide, und meist Roggen,Gerste und Hafer ist zu sehn. Sehr häufig bemer-ken wir bey Landleuten eine kleine Nacc von Pfer,den, die ärmlich aussieht, aber sehr dauerhaft seynsoll. Unsere Augen harren wir immer aus den Vo-gesuS gerichtet: und meine Freunde zogen nnwill,kührlich Pergament aus der Tasche, um interessantePuncte dieses Gebirges aufzunehmen. Die Ruine»des Schlosses Dachsburg zogen uns besonders an.Sie steht nicht, wie andre, an der Seite des Ber-ges, sondern auf der Höhe und muß einen große»Raum eingenommen haben. Dir Ueberbleibsel tra-gen noch das Ansetzn davon. Sie war der Wohnsitz1>er Grafen von Elsaß . Reich und mächtig mögensie gewesen seyn; aber nicht gut und menschlich.Der fürchterliche Hungerthurm oder der Thurm derVergessenheit, wo unglückliche übenvundne Feinde