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3 (1858) Die Erdbeben im Wallis / G. H. Otto Volger
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Winde.]

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ihrer mittleren Eintrittszeit. Sie sind über ganz Mi ttel-E uropa und Italien verbreitet. Von ihnen fallen zwei inden Winter, nämlich auf den 20. Dezember und 17. und18. Januar; einer derselben fällt auf den 4. März und einerauf den 18. Juli. Dieser letzte hat die grösste westlicheAbweichung. N e u n andere Föhnperioden treten zwar häufig,aber nicht so regelmässig, nicht alljährlich und nichtso allgemein verbreitet auf, nämlich zwei im Winter umden 29. November bis 4. Dezember und um den 23. Fe-bril a r, zwei im F r ü h 1 i n g, um den 2 4. M är z und 21. M a i,zwei im Sommer, um den 20. bis 2 7. Juni und 9. bis10. August, drei im Herbste, um den 24. September,29. Oktober bis 3. November und 10. November.Noch lassen sich neun minder häufige Föhnperioden er-kennen, welche wenigstens einenAnklang an Periodizitätzeigen, und von welchen zwei auf den Winter fallen (5. Fe-bruar und 16. Februar), sechs auf den Frühling (12. März,28. März, 3. April, 16. April, 25. April, 2. Mai) und eineauf den Herbst (16. Oktober). Aus dieser Vertheilung er-geben sich für die Jahreszeiten:

föhne: Winter

Frühling Sommer

Herbst

alljährliche 2

1 1

-

häufige 2

2 2

3

minder häufige 2

6

1

und rechnet man, um ein gemeinsames Maass zur Vergleichungzu bekommen, dass jeder der häufigen Föhne sich wenigstensin jedem zweiten Jahre, jeder der minder häufigen in jedemvierten Jahre eintreffe, so finden sich auf vier Jahre imFöhne: Winter Frühling Sommer Herbst

alljährliche 8 4 4

häufige 4446

minder häufige 2 6 1

14 14 8 7

Die Sommer föhne können, wie oben erwähnt, auf dieBarometerschwankungen im Mittel nur weit geringeren Einflussüben, als die Winterföhne. Die gleiche Schwächung giltauch theilweise für die Frühlings- und Herbstföhne, un-ter welchen vorab die im November eintretenden einen ganzgemässigten Charakter tragen. Diesem Verhältnisse ent-

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