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[Nachträge. |
N a c li t r ii g e.
Zn Seite 21.
Am 5. Januar, Morgens 7 Uhr und 8| Uhr zweischwache Stösse zu Nizza (Bibi. univ. de Genbve. Archivesdes Sciences phys. et nat. Vol. 33, nach Mittheilung von Hrn.Erzbischof Billiet in Chamb4ry).
Zn Seite 23 und 24.
Auf den 5. Fehr. um 1 Uhr 50 Min. setzt Favre (a. a. O.)einen ziemlich starken Stoss zu San-Eemo, welcher wohl iden-tisch ist mit demjenigen, welchen ich auf den 4. gesetzt habe,wo Favre’s Verzeichnis kein solches Ereigniss angiebt.
Am 13. Febr. erfolgte um 10 Uhr 25 Min. ein geringerStoss zu Genf . Derselbe war stärker zu Moütiers in der Ta-rentaise (10 Uhr 27 Min.), wo ihm mehrere andere folgten.Man fühlte ihn zu Beaufort, Bozel, St.-Laurent-de-la-Cöte, welches den Mittelpunkt des Erschütterungsgebietes be-zeichnete, St.-Jean, St.-Martin-de-Montagny, Aigue-lilanche, Haute-Cour, St.-Marcel (a. a. O. nach Billiet).
Zu Seite 289.
Nicht ohne allgemeineres Interesse ist folgende Aufzeich-nung, welche ich vom gleichen Tage unter meinen Papierenvorfinde und deren Benutzung am gehörigen Orte leider ver-säumt ist: „Sonntag, 29. Juli 1855, Abends von 9 Uhr 35 Mi-nuten bis 9 Uhr 45 Minuten beobachteten wir auf dem Stockin der Enge bei Zürich bei bewölktem Himmel und grellemVollmondscheine einen Mondregenbogen in Nordwesten,über Halbkreisgrösse, vom Albis zu den Höhen über Hönggund Wipkingen über das Limmat-Thal hinübergespannt,bleich, von der Breite des Sonnenregenbogens, aber völligfarblos, grau auf grauem Hintergründe des fallenden Regens,welcher im Thale von Nordwest gegen Südost heranzog. DerBogen zweiter Ordnung zeigte sich anfänglich stellenweiseund schwach, endlich aber am nordöstlichen Schenkel über einViertel des Kreises vollständig und fast so deutlich, als derBogen erster Ordnung. — Es begann zu tröpfeln, der Regenüberzog unseren Standort, und damit verschwand der Bogen.”
Druck der Engelhftrd-Reyhur'ichcn Hofbuchdruckerci in Gotbe.