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Johann Heinrich Gottlobs von Justi ... Anweisung zu einer guten deutschen Schreibart und allen in den Geschäfften und Rechtssachen vorfallenden schriftlichen Ausarbeitungen ...
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646 Zweyter Theil, vn Hauptstück,

Wenn die Bande der Verwandtschaft, wenn ein gemein» <!«

schaftlicher Vortheil und Endzweck vor das Wohl der bey- Ew

derjenigen Staaten, wenn einerley Absicht vor die Ruhe, M

Wohlfahrt und Freyheit von Europa, wenn endlich ein durch Ar

so viele Vorfälle bereits bewährtes Bündniß, wenn, sageich, alles dieses vermögend ist, eine der engsten Vereinigun. N

gen auszumachen; so muß diese glückliche Verbindung im> Wi

mer enger verknüpfet werden, und niemals einiger Vcrände- «ü

runq unterworfen seyn: und Ew. Königl. Majestät haben gr

hierdurch so viel sichere Pfänder von der Aufrichtigkeit derer-jenigcn FreundschaftSvollen Gesinnungen Sr. Kaiser!. Ma-jestäten, die ich itzo zu erklären die Ehre habe. A

Aus so starken und gemeinschaftlichen Bewegungsgrün-den einer vollkommnen Freundschaft »erhoffen auch meineallcrgnadigsten Souveraine, daß die Versicherungen hiervonEw. Königl. Majestät nicht nur angenehm seyn werden, son-dern daß Dieselben auch Dero SeitS alles beytragen wer- §

den, was eine so unveränderliche Verbindung immer mehr s

befestigen und bis auf die spätesten Zeiten dauerhaftig ma. K

chen kann. Jhro Kaiserl. Majestäten versprechen sich diesesvon der Weisheit Ew. König. Majestät, von der Aufrichtig» he

feit, womit Dieselben Dero Verbindungen zu erfüllen ge- ^

wohnt sind, und von so viel andern erhabenen Tugenden, wel-che Dero hohe Person und Dero Regierung in den Augenvon ganz Europa preiSwürdig machen. ^

Dieses, allergnädigster Herr, sind die aufrichtigen Gesin-nungen und Wünsche Jhro Kaiserl. Majest. meiner allergnä- „

digsten Souveraine, die in dem gegenwärtigen Creditiv, das ^

ich zu überreichen die Ehre habe, auf eine weit vollkommnere ^

Art enthalten seyn werden, als ich jemals auszudrücken ver- ^

mögend bin. Meine Absendung hat keinen andern Endzweck,als die Erfüllung dieser Wünsche. Alle meine Bemühungen »

werden demnach dahin gerichtet styl«, dieses glückliche Einver- tz

ständniß «richt allein zu unterhalte«,, sondern auch zu vermeh. ^

ren; und ick schätze mich glücklich, daß ich unter den Augen ^

eines so großen und weijen Königes, der sich durch seine ver- ^

ehrungö-