Erster Arttcul.
Aus welGer Staats-Quelle diese unWstli-
liche Regierungö-Art geflossen ist.
ihren Wercken erkennet man die Menschen / dann diegeben Zeugnis / ob der Mensch gut oder böse ist.AWdLA Die Wercke leuchten vor den Menschen/ und erklären ei-AIWNv nes jeden Art und Neigung. Also / wann der Menschfromm/ und ein Liebhaber der Gerechtigkeit ist / so wird ertrachten / fromme und gerechte Wercke zu thun. Ist er aber gottlos/böse und lasierhaffkig/ so verübt er auch böse und gottlose Wercke/ dannwer vom Geist ist/ der wandelt nach dem Geist/ und wer vom Fleisch ist/der wandelt nach dem Fleisch/ aber nach dem Fleisch wandeln/ ist der Tod/und nach dem Geist wandeln/ ist Leben. Aus diesem erhellet/ daß/ wannder Mensch ein wahrer Christ ist/ so Verübt derselbe Christliche Wercke/ist er aber ein Heyde/ so ist sein Thun Heydnisch/ und ist ereinTürck/sswürcket er auf Türckisch. Weil nun die obige ^taats-Marimen / vonwelchen wir eine kurtze Meldung gethan haben/ Tmckische Regulen/ Wer--cke und Gewohnheiten seyn/ so sollen wir billich untersuchen / wann / wieund zu welchem Ende solche Türchische Maximen aus der Türckey ge--schöpfft/ und zu uns Christen/ zur Christenheit grossen Schaden/ Verderb-nis und Nachtheil seynd übrrbracht worden.
Zweyter Arttcul
Wie Katharina dc Mdtcis/ vmvittibte und
regierende Königin von Franckreich/ mit Ver-wunderung die zunehmende Großheik des Tüc-ckischen ReichS betrachtet.
Atbarina deMedicis/ Gemahlmne Heümci des Zweyten/ Königsin Franckreich/ welche/ wegen der grausamen Art/ Maximen undRegierung / die Höllische Furien genennet worden ist/ Wittwe/
A -
und