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Französische Staats-Regirung : welcher Gestalt selbige ehedessen von der herrsch-süchtigen Königin Catharina von Medices auf türckische Manier gegründet, hernach von den nachfolgenden Königen und deren Haubt-Ministern Richelieu, Mazarini und andern verbindlichst fortgesetzet : und bisshero von König Ludwigen dem Vierzehenden mit gantz unchristlichen, aus der ottomannischen Academie, denen alcoranischen Lehrsätzen gemäss, hervor gekommenen Maximen ausgerüstet, auch auf geschworne und verbindlichste Brüderschafft, den frantzösischen Unterthanen zum äussersten Ruin, in Ubung gebracht worden / auf das Kürtzeste von keinem Passionirten, jedoch aber der türckisch-frantzösischen Regierung wolerfahrnem Ehren-Gemüht beschrieben und mitgetheilet
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Der siedende Arkicul.

Von der Reichs-und Lands - Ständen Vee,

Lml»in»i» Park/und deren Repräsentation vor derKönigin / und wie IhroMajest. das Merck dstsimuliren/und die Stände vergnügt adftrtigen.

Je Reichs und Lands - Stande spxreKemZirten die Gefahr dieserMWneuenund'zukünjstrgen Regierung/flössen ausjallen Provinzen zu-R^^sammm in Paris / und stellten der Königin auf das Beweglichstevor / wie schädlich und verderblich diese Verfassung wäre / anerwogen derFrantzösische so hoch berühmte Adel eine solche verächtliche Dienstbarkeitnimmermehr ohneGmusrn und Entsetzung gedencken könnte / zu geschwei-ge»/daß sie solche sollten verschmertzen/ und würcklich erdulren mögen/ aufErden wäre kein König / welcher sich gehorsamer Vasallen zu rühmen Fugund Ursach finde / als die KronFranckreich/wann Dero Njajest. sich als einwahrer König / Vatter./ und Beschützer des Volcks und gerechterVorste-her der Land - Wolfahrt erzeigten / über dergleichen Un - Chrisiliche Vor-sthlägewiesiehörenmüsten/daßausdem Teppich liegen/ und im Cabinetbereits heimlich sollten seyn in Erwägung genommen worden/wären schäd-liche Bruten solcher Bemühter / welche vielmehr der Frantzösischen KrönVerderben/und Untergang/ als Dero Wolfahrt und Aufnehmen suchten.Solche schädliche Rahts-Leute wären der Natron geschworn« Feinde/und trachteten einig und allein dahin / wie zwischen dem Hof und den ge-treuen Unterthanen Mißverständnisse / Unruhe / undUnher! gestrfftet wer-den / damit sie Dero eigen Nutzen in rrüben Wasser fischen / sich notztwen--ig machen/und durch die allgemeine UnglückMgkeit / Dero Glück undWolergehenpflantzen/ und wachsend machen könnten/ Jhro Majestätenmöchten sich doch allergnädigst zu Gemüht führen/ wie viel und grosse Blut-Vergiessungen durch dieEntsetzung solcher Balkarischen Maximen ent-springen /und den Frantzösischen Boden würden besprengen müssen. Ja'man wurde sehen / dem Frantzosen/ und den nächsten Verwandten seinerliebsten Freunde dasBlut aus denAdern zapffen/und die Frantzösischen Fel-der von Dero Besitzer und eigenen Einwohner Blut rauchen/ wodurch derKroll Feinde gestärcket und Anlaß nehmen würden / solche Uneinigkeiten inDero Nutzen und Vortheil zu verwenden / wie solches bereits- in dem! vorAeiten bey andern Völckern sey gemercket und beobachtet worden. d4o-«ris illi; äisiensionibür Lr6ilcoräiir elsti, vier» doliium in Llorism ex-«roüusscu vLrrmrt sags Lsctt« iv demLkben Agchoiä/ und ftye das ge-. ' meinr