absellatteter Entschuldigung und gepflegter Demuth/auf den höchstenThurn gefühcet/ von welchem man ihme viel Städte undLand wiese/mitdem vermelden / alles/ was ersehe / gehöre dem Herrn Teutschen Marchese.Verwunderte sich nun derAanßos hierüber/so hatte er wol grössere Ver-wunderungs-Uhrsachen gefunden/wann ervon Eleve aus/ über alle Chur-fürstliche Provintzen / biß in Samoiten / aufrcro. Teutsche Meilen sein Ge-sicht extendiren mögen. Auf solche Weise ward der Frantzosische Marchesevon den Teutschen ein wenig in der Welt-Weisheit und Geegraphia un-terwiesen/ und ist es keineUnwarheitzu sagen/daß vor den letzten Kriegender Frantzosische Adel zum allergrösten Theil also un wissend gewesen ist/worinnen er den Teutschen HandwerckS-Purschen und Gemeinen weichenmuß/ die von den Europäischen Landern und Höfen mit schönen Umb-ständen wissen zu difcurriren.
X lONLS.
Aufgegenwärtigen ZustandderFrantzösifHen
Regicrung/unddie Vergleichung derselben mit
der Türkischen.
^Achdeme nundasFrantzösische-Reichs-Covsiliumdie Intention inMso Weit erreicht hatte / daß in dem gantzcn Königreich die Wurtzel/M'der Zweytrachten/ wie oben gemeldet worden / ausgerottet wäre/hat ein so mächtiger und hungriger Cörper nothwendig seine Nahrungsuchen müssen/dahero haben sich die Kriege gegen die Nachbarn entzündet/und zwar in einer Zeit / da alles dieRuhe hoffte/ und die Völcker kaum amgefangen hatten/ dieFrüchte derMünsierischen undPyrenaischen Friedens-Trackatenzu genussen.
Ehe aber die Cron Franckreich das grosse Vorhaben werckstellig ge-macht/bat dieftlbige sich in alle Ausländische Kriege gemischet/ einem oderandern Theil / nachdem« sie beyde aneinander gehetzet / eine verblendeteHulffe gethan/ und mit einem Wort zu sagen / beyden mit List einen blauenDunst für die Augen gemacht / und zwar auf ein doppeltes Absehen/ i.dieBenachbarte Machten gegen einander zu brachen und schwachen/ r. de-ro Verwegenheit an den Puls zu greiffen/ und aller Umbständen Beschaf-fenheiten auszuforschen / also daß es mit diesen Hülff-Völckern heiffet/ wasNum. am iZ. 19.die von dem Israelitischen Heer-Führer ausgesandteSpäher im Befehl hatten / Lonliäerste terram, guslis 6r, S: populum,hui hahitator esieins,utrum fortisüti an inkrrnus, 6 ^3uci numeroLnplureg. Man hat dessen die Proben an denen zumSuccurs von San-dig geschickten Französischen Truppen/ welche vielmehr die Übergab derVe.
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