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Frantzosen zu nennen/ wann sie sich ruhmen/andtte Mtiones zu Missen/dann von ihnen meistentheils kan gesagt werden / was Balsac in seinemXrittippo von einem Ungelchrten Hoffman>»schreibet /welcher in Staats-Sachen solte gebraucht werden/ und fragte was Dsmocraris für eine Land-schifft oder Provintz wäre / aus der Terminalion des Worts urtheilend/es müsse eine Lcmdschafft seyn / wie Dalmatia oder Eroatia/ oder der-gleichen. . .
Die Made habin sie theils von denen Venetianern / Savojarten?Griechen/ und theils von dero eigenen Unbeständigkeit.
Damit aber die Frantzösische Mkion mir nicht fälschlich nachgebe/ obhätte ich'meine Feder in eineS VerleumbdrrsDiEn eingedunckt /so wissich allhie diesen Articul mit einem Exempel von einer nicht gemeinen/ sondernfürnehmm Frantzösischen Stands - Persohn erzehleN/ woraus erheken soll/wie groß sich der Unterscheid befinde zwischen Teutscher Nation und derFrantzösiMn/ die Welt-Weißheit und Wissenschafft betreffend.,
Für ungefähr zwantzig Jahren/ indeme Jhro Churfürst!; Durchsvon Brandenburg damahls in dero H'ertzogchumb und Stadt Clsve füveine kurtze Zeit residirten / fand sich auch in gemeldier Stadt ein Frantzösi-scher Marquis oder Marggraff/deren in Frankreich eine Grosse Mangejst/di'eser gerierhe inWsrtStreik mit Herm Blaspiel/Churfürstl. Rath/im-Schloß / und sich erzürnend / setzte dimftlben mit dem Degen in der Fauftnach.Der Blaspiel^welcher ein Staats--un!> kein Degen Mann wäre/ sal-virte sich in ein Churfürst!. Zimmer/ und halb ersterben in einen Churfürstk.Lehn-Strchl/aufdessen Geschrey Hülffe käme. Nach eingenommenem Be-xicht/ließen ihreChurfürsil.Durcht. den Frantzösischen Hertn Marggraffrrt(dann eben umb den Titul der Marggraffschafft wäre der Streit entstan-den) aus der Stadt mit der Wacht holen - welcher fragte / wer ihn abholenließe? worauf manihm<antw0rtete / der Marggraff von Brandenburgswie si> / replicirteder Frantzos hochmüchig / ich bin auch ein Marggraff; dashilfft nichts/ antwortete der Officirer von der Wacht / wir müfftn d.n'Herrn Marggraff-n zum Märggraffen von Brandenburg bringen. Wiemnn ihn durch den Schloßhoff führte / stunden die Regimenter von derGuardie Und die Leib-Guardien in Bataille/ wörauf'der Frantzoß sagte/wtr diese Leute wären?stch h fftig verwundernd/daß ein Teutscher Marcheseso viel Leute unterhielte. IN dem Vorsaal oder Cavalier »Zimmer stun-den etliche HertzogmundFürstemJhro Churfürst!. Durch!. Statthaltersoder Generalen/ welches den Frantzostn aufs neue veranlaste nach dcroBe-fchaffenheitzu fragen/ mit entfttzlicherVerwunderuNg/den neuen Berichtempfangend / daß der Teutsche Marchese so viel Fürsten in Dienst hatte.
Wy Jhw Ämfürstl. Burchl.ward er nach GMhr Mpfansen/und nach'