M Z4. G
Flotten sich gebessert und gestarckt / ja gar mit den zum Wasser gebohrnetzNationen sich bereits in See-Schlac!)ten eingelassen/ und ziemlich Sieg ge-vrahlet haben.
Bey solchen Umstanden vonSachen ist es der FranMschen Cronunmöglich in Frieden zubleiben/ in Erwegung des mächtigen Adels / wel-cher kein Brod hat zu ieben/und den Mangel der Mittlern nicht weiß zu er-setzen durch Kunst oder W ffenschafft/ deren er keine erlernet/ also daß ihmenichtsübrig bleibet/um sein Heilzu suchen/als derDegsn/ welchen zu zuckenihn die Noth zwinget/imVatterland selbsten / wann die katisZtarus ihnnicht occupirct gegen äußerliche Feinde/dahero ist es mit den Frantzosen da-hinkommen/ daß man von ihnensagen muß/was vor Zeiten ^rikoäemusvon den Rümern/komsnossocivL höhere opottee.ZM hoüeSzincstia viaSulla etb. Die blutige Proben von gar treulicher Zeit / und die noch rau-chende Felder in Niedrrland/an dem Rhein und inCatalonien geben dessenZeugnü ß/und hat man wegen Frankreich die Lehr in acht zu nehmen/ undalle Potentaten sollen stein deroHerrschungs-Angelegenheitenzu Gemüthnehmen/welche Polybius ihnen hinter!assen/wann er sagt : lVlsgna kmxe-ris creLentiavmsibus poxuIümetriLnchä este,criäm remorir.son enimx>rius cosguisleere ^ c^uäm omnia clomuerisr r üa^uests impeclienstoeorum curlumaturö capiencia cvsülia.. So jemahin diese RcsieMr hatzugetroffen / so ist es an den Frantzosen insonderheit / welche zu dero eigenBergrosserung Norden und Weestn/ Ausgang und Mittag / mit einemWort die gan hs Weltanfrührifch gemacht / undin den Harnisch gebrachthaben/der hochberühmte Statist und Rechtögelehrter / sagte zwar im Buch'üe^ureLelligm z. d^oneAisterarristcishellumstmOresram«
chorrescla estzUt eLm sos silistulsixiL secessuas, »M vera cdsritss do-sestam eKcere poMt.6rstiuL. Der Krieg st y etwas so abscheuliches/daßdenselben nichts als die höchste Noth/ oder eine wahre Liebe billigen möge.Angleichen meldet der H. Augustiners : Mlitare non elb steliKum, 1eäpropkLrprLäam müirsre cleliQum ett. Es ist keine Sünde Krieg zu füh-ren/aber wohl / wann man aus Begierde des Raubs oder der Beute krie-grt.Jkem Ilb. cle Verbo Domisi./z^ust veroüOei cullores eriais lil-l Hel-la peccata nos lunr, guX non cupistirate. fest x»acis stuälo §erimu8, urmalicverceanrur; boni subleveurui-. Auch unter den Christen sind sol-che Kriege keine Sünde/ oder unverwerfflich/welche nicht aus Ehrgeitz/oderWolüMondern um Erhaltung des Friedens die Bösen zu hemmen und zustraff mim Guten aberzu schützen und handhaben geführet werden. Aberder Frantzosische Hof nimmet diese Umstände in keine obacht/ sondern weißgar niedlich die Unruhen und Zwntrachten unter den Potentaten anzuipin-nen/und dann sich mit Nutzen in die Striltigkei'ten emzumischen/wie Cicero
von