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Erster Band.
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L I C H T.

nicht absolut leichte , aber an sich expansibele Flüfsigkcit.'— Nach Richter und Gren( Rieh ter über die neuern Gegenstände der Chemie. Stück 3. Breslau und Hirschebergj im Versuch einer Critik des antiphlogistischen Systems. Grens Grundrifs derIX’aturlehre , Artikel Uchtmaterie ) ist das Licht aus Wärmestoff' und einer Basis , diesich in allen verbrennlichen Körpern findet, zusammengesetzt. — L eonh ardi sagt eben-falls : Licht scy ein durch Feuer oder WärmestofF auf den äufsersten Grad der Feinhei*und Flüfsigkeit gebrachtes Phlogiston ( Neue Zusätze und Anmerkungen zu Mac.quersehern. Wörterbuch, von Dr. I. H. Leonh ardi. I. B. Leipz . 1792, S. 401.) — Dizemeint, das Licht könne keine eigenthümliche Materie, sondern nur eine Eigenschaft desWärmestofTs seyn , die zwar jedem einzelnen Theiiclien des letztem zukomme, sich abernur nach Anhäufung dieser WMrmcmolekulen bis auf einen bestimmten Grad den Augenzeige; aus den nemlichen Gründen, aus denen Sehe lling seine Hypothese so folgert :dafs Lichtstoff freyer WärmestofF und Wärme gebundener Lichtstoff sey. H r int erlsichet das Licht, als die Lrsach aller Thätigkeit an; übrigens gesteht er ihm nur zweyrelative Kräfte , deren jede blos negativ ist, zu. Die Anziehung , welche die Bestand-fheile des WärmestofTs unter einander haben, und das Band , durch welches diese , nach-dem sie zerfallen sind, an den Stoff geknüpft werden, aufzuheben; und findet an ihm,so lange es rein ist, keine Eigenschaften der Materie, wohl aber alle entgegengesetzten.— Scherer , obgleicher sich früher für einen LichtstofF erklärt hatte, ( T'ersuch einerpopulären Chemie; entworfen von Alex and. Nie. Scherer. Mühlhausen 1795.S. 51. §. 83.) schliefst doch späterhin das Licht aus der Reihe der Materien aus, underklärt es blos für ein Phänomen an den in Activität befindlichen ponderablen Dingen.( S. dessen Nachträge zu den Grundzügen der neuen chemischen Theorie, Jena1796 S, 18 — 185.) Ausser andern hat aber Bartels ( Grundlinien einer neuen Theo-rie der Chemie und Physik ,• Hannover 1804 «9. 25 ff.) auf das scharfsinnigste undbündigste bewiesen , dafs das Licht für einen StofF eigener Art zu halten sei; und hat zu-gleich ziemlich wahrscheinlich gemacht, dafs Kohlenstoff und Licht ein unddieselbe Substanz sei, dafs Kohlenstoff gebundenes Licht, und Lieht freien Koh-lenstoff repräsenlire («. a. O. S. 3 u. s.f.) H ermh s t ädt meint, dafe das Lieht alsaus Wärme und einem andern durch Anziehung mit ihm gepaarten "Wesen bestehend an-gesehen werden müfse. (Neues allg. Journal der Chemie. B. II. Heft I. »9. 13.) —Tissier nimmt gleichfalls an , das Licht sei aus zwei Bestnndtheilen zusammengesetzt,acide elementaire primifif sotaire , und dem phiogistique. Das acide elcmentaire ist dieQuelle aller Säuren, in welchen es sich von verschiedener Acidität, verschiedener Ver-dichtung befindet. Es ist das reinste und stärkste Gausticum, ist die Ursache , dafs diePlaneten sich um die Sonne drehen etc. Es ist nicht darstellbar, nie rein , sondern im-mer mit phiogistique verbunden. Es ist viel schwerer als Eisen , ( obgleich ein Sonnen-strahl von 35 Millionen JJeues Hänge nicht einen Gran wiegt. ) Das phiogistiqueist die Ursache der Verbrennlichkeit, und befindet sich in ailen verbrennlichen Körpern,vielleicht überhaupt in allen. Iss ist das unsichtbare Wesen , walches durch eine- unbe.kannte Modificaiion die Säure im Schwefel sättigt und durch seine Verbindung mit derPhosphorsäurc Phosphor bildet. Es kommt nie rein vor , sondern immer mit dem nebleuniversel verbunden. ( L'.fsai sr-r ln Theorie des trois Elements , cornparee aux efemem