W ’jü r m e und Licht.
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Halle (Magie B. VI. S. 510) und mit ihm viele andere , sagt", nach Ver-schiedenheit der brennenden Körper seien die Flammen auch verschieden ge-färbt; weifs, blau, grün, fchwärzlich. 1)
Nach Vo lg t ist die Flamme durchsichtig. Er rügt als falsch die gemeineMeinung, dafs die Lichflainme undurchsichtig sei, weil man zum Beispiel voneinem dahinter gehaltenen Finger nichts gewahr werde, und behauptet dafsdiese nicht daraus abzuleiten sei, dafs überhaupt keine Strahlen vorn Fingerdurch die Flamme gehen, sondern daher, dafs diese Strahlen viel zu schwachsind, als dafs sie neben denen die von der Flamme selbst ins Auge gelangen,einen solchen Eindruck auf die Netzhaut des Auges machen könnten, dafs eineVorstellung von dem Gegenstände, von dem sie ausgingen, gegeben werdenkönnte. Dafs überhaupt eine Lichtflamme nicht blofs nach der Breite ihrerOberfläche, sondern auch nach der Dicke ihres Körpers leuchte, bewiefs ihmein Versuch mit dein Lichte einer Kerze. Er liefs sich ncmlich eine Licht-form verfertigen, bei der der Ouecrschnitt eben so viel betrug als die Kreisflä-che seines gewöhnlichen Lichts, das senkrecht durch die Axc geschnittenwird. Das Rechteck war bei jenem Oueerschnitt ohngefähr dreimal so lang alsbreit. Die Fäden des Dochts, die sonst in die Runde zusammengedrehet sind,sclzte er hier einzeln neben einander, so dafs sie auf eben die Art zu beidenSeiten von der Luft berührt wurden, wie bei der Argandschen Lampe. Beidieser Form hatte er unter andern die Absicht, sich dadurch, dafs er bald dieBreite, bald die schmale Seite des Lichts gegen das Blatt wandte, auf dem erlas oder schrieb, nach Gefallen mehr oder weniger Heilung zu verschaffen;er erreichte aber diese. Absicht dadurch nicht, sondern die Heilung war gleichstark, er mogte die breite oder schmale Seite vor sich nehmen. Es mufstenalso bei Verkehrung der schmalen Seite die in mehrerer Tiefe dahinter be-findlichen Lichtthcile die wenigen vordem dergestalt verstärken, dafs die Hei-lung eben so grofs werden konnte, als wenn bei Vorkehrung der breiten Flächezwar mehrere Lichtpunkte neben einander, aber desto wenigere hinter einan-der ihre Strahlen aussandten. ( Voigts Magaz,. f. d. n. Zustand der JSaturl.B. HL St. 2. S. 279 — 281.)
Auch Rumford fand durch Hülfe seines Photometers, dafs die Intensi-tät der Erleuchtung dieselbe blieb, wenn er zwei wohlgeputzte Lichter baldneben bald hintereinander sctzLe, so dafs eines der Lichter seine Strahlendurch die Flamme des andern gehen lassen rnufste, wenn nur die Entfernungvon dem zu erleuchtenden Gegenstände dieselbe blieb. Das Nemlichc fandstatt, wenn der Versuch mit 3 oder selbst mit 4 Lichtern statt mit zweien an-
2 ) Die Färbte der FUmme xoerden ohne Zweifel d,t:ch die Ve r ßüchiipunv stvower Thsile des brennenden Korpe:s ztr>tn~hfit. Redaokt.