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Erster Band.
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Electricit/et. 53

diesen Versuch veränderte er öfters, und immer erfolgte eine gröfscre odergeringere Veränderung der Farbe. 1)

Auch de la Folie sagt: ( Crclls Beiträge zu den ehern, sh malen B. II.St. t. S. 115.) der electrische Schlag mache den in einer Röhre eingeschlossencnLachmusaufgufs roth.

Priest leg sagt: ( Gesellte der Electricität S. 371.) Wenn man bis zu einoder zwei Zoll die Nase irgend einer electrisirten Spitze nähert, so empfindetman einen starken Phosphor- oder Schwefel - Geruch.

Nach Cavallo verbreitet die Eleetricität einen schwcfelartigen Geruch.(Cavallo's Abhandlung iw. Luft, aus d. Englischen, Leipzig 1733. S. 390). NachGardini ist dieser Geruch offenbar sauer und von jedem andern verschieden.{v. d. Natur des clcctrischen Feuers S. 73). De Luc sagt: {Neue Jdeenüb.Mctcorol. B. I. S. 385.) wenn man Funken aus einem geladenen Leiter ziehet, oderBüschel heraus fahren, so bemerkt man 3 Phänomene , welche die Electricität,so lange sie in den Körpern gehalten wird, nicht offenbart, nemlich Ilellheit,Wärme und phosphorischen Geruch.

Rosenthal (Magie XVIII B. S .26.) bemerkt, die Electricität wirkedurch Gefühl, Geruch, Licht und Geschmack auf unsere Sinne.

In allen den Fällen, wo Electricität sichtbar ist, ist die Richtung ihrer Be-wegung geradelinicht. (Marat phgs. Unters, über Electricität S. 316 n. 320).

Bose konnte an der Electricität keine Schwere entdecken. ( PriestlefsGeschichte der Electricität S. 48).

Nach Mar at thcilt die Electricität., avie häufig sie auch zugegen seyn mag,dem Gefühle doch nie die geringste Wärme mit. Halt man die Kugel einesThermometers an einen elcctrischen Feuerpinsel, so steigt die Flüssigkeit gar nichtin die Höhe, und hält man die Hand gegen denselben, so empfindet man eineKühlung als vom Wehen eines schwachen Abendwindes. ( phgs. Unters, üb. d.Feuer ; Wcigelschc Ucbersetzung S. 77). Auch Halle {fortgesetzte Magie 13.VI. S. 511.) sagt, der Strahlenbüschel wehe kalt. 2)

1) Er glaubt aus diesen und anderweitig vorkommenden Versuchen schließen zu können,dafs wenn blaue Pflanzensäfte durch den electrisclien Funker: roth gefärbt werden , dieseFärbung nicht sowohl einer Säure des elcctrischen Feuers, als vielmehr einer aus diesenSäften durch die Electricität entwickelten Säuren zuzuschreiben sei.

a) Wärme bemerkten indessen bti der Electrieität zuerst Mdams und fCinnersley am Luftthermemeter (AdamsVersuch über die Electricität S. 21!) Gardini (über (las electrische Feuer S 6a.) Mer gart (Lich-tenbergs Magazin f d. Neuste aus tfer Physik!} I. St. 3 S 2 $0 und van Marurn in vielen Versuchen , (Grensneues Journal der Physik [I III. S. I—18 ; Gilberts Annalen der Physik B IV'. 4tes Stück S. 413 .) tcclch*erst nachher ,.ufgeführt werden kennen.

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