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E l e o r r i c 1 r & t.
den untern an einen positiv electrisirten Körper bringt/ so erscheinen im Dun-keln an der untern Spitze, und im Innern der Hasche leuchtenden Punkte oderSterne, an der Spitze der Kugel aber ein ausströhmender Strahlenkegel. Hältmau die obere Spitze gegen den positiven Conduktor, so ist an dieser Spitzeein Punkt; in dem Innern der Flasche und an der untern Spitze aber zeigensich Strahlenbüschel. Wird aber die untere Spitze gegen einen negativen Con-duktor gehalten, so sind die Büschel an dieser Spitze und im Innern, der Punktan der obern Spitze } bringt man die obere Spitze gegen den negativen Conduk-tor, so ist ein Büschel bei dieser, und die Punkte zeigen sich an der unternSpitze und im Innern. Die Büschel im Innern sind bei diesen Versuchen sehrstark und deutlich, und füllen mit ihrem Lichte den ganzen Raum der Flasche.Auch erscheint im Innern ein Büschel , wenn man nach angenommenen Dräh-ten die Flasche beim Boden hält, und mit dem Boden an den Leiter bringt.Die Erscheinung ist auch hier umgekehrt, wenn der Leiter negativ electrischist. (Rosenthal in s. natürlichen Magie 15. IX. S. 21. Fischer in s. phys.Wörterb. B. 111. S. 243.#)
Auch de la Metherie (über reine Luft , aus dem Französis. d. 2tenAusgabe Ilter Theil , Leipzig 1791. S. 174.) sagt: im fast ganz luftleeren Raumegebe der electrische Funken ein sehr glänzendes Licht.
Indessen lehren doch Versuche, dafs im völlig luftleeren Raume kein elec-trisches Licht statt finde, wie schon Musschenbroch (de mercurio lucentein vaeuo. Opp. T. II. n. 112.) bemerkt hat. Wenn nemlich ein sehr gutes Ba-rometer nicht leuchtet, so fängt es zu leuchten an, sobald nur eine Luftblasein den Torricellischen Raum hineingelassen wird. Sobald aber das Barometerdurch das Auskochen des Quecksilbers ganz luftleer gemacht worden ist, sohört auch das Leuchten in der Torricellischen Leere ganz auf. Unter der Glockeeiner Luftpumpe ist es aber unmöglich, alle Luft auszuziehn, und deswegenist das electrische Licht unter derselben sehr lebhaft. Morgan (Philosoph.Transact. 1785. p. 272.) stellte über diesen Gegenstand folgenden Versuch an:Er nahm eine Röhre von 15 Zoll Höhe, und ohngefähr i/4 Zoll in der Dicke ;diese füllte er mit der Vorsicht mit Quecksilber an ? ^ :l ^ s die Röhre sehr warmund innwendig sehr gerieben war, um alle Feuchtigkeit und Luft , die sich nochdarinn befinden konnte, auszutreiben, und dafs das Quecksilber kochend hin-
Zoll tief in die Flasche hinein. Man zieht vermittelst einer kleinen Handluftpumpe durchdas Ventil die Luft aus der Flasche , und schraubt alsdann eine messingene Kugel , in dieein Draht eingeschmolzen werden kann, auf. Unten an der Flasche ist eine Schrauben-mutter eingekittet, um die Flasche auf einen isolirtes Stativ, und ein Draht einschrauben zukönnen. Ros ent hat.