E L S C T K I C I T I I.
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Als P ar ci eux eine geladene Leidnerflasclic in einen leeren Raum brach-te, entladete sic sich von freien Stücken. Im Dunkeln sah man das electrischeLicht sich von dem Orte, wo es am dichtesten war, zu einem Orte wo es dün-ner war bewegen. ( Grens neues Journal der Physik. B. IV. S. %. ) — Biot
Electricität brachten hernach die Physiker auf die Idee einer eigenen die electrischen Phänomenehervorbringendcn Materie, welche einige für einen ganz eignen Grundstoff, andere für dasElementarfener, noch andere für den Aether oder die Materie des Lichts, manche auch wieBoulanger (TV. de la cause et des phenomh'.esde l'üectricite Paris 1750. g) für die feinem Theileder Atmosphäre amnhmcn, welche sich beim Keilen nach Wegnahme der grobem Theile aufden Oberflächen der Körper anhäxiften. Nollet stellte in dieser Zeit seine Hypothese dergleichzeitigen Aus- und Zufiiifse auf. Er glaubte ihr zufolge , es ströhme aus den electrisirtenKörpern eine eigene Materie aus , zugleich aber ströhme eben so viel davon aus den benachbartenKörpern in den electrisirten hinein. Bei starker Electricität entzünden sich diese Ströme durc'hden Stofs ihrer Strahlen, und werden leuchtend u. s. w. Die Ausfliifse geschehen nun nach•ihm ans wenigen Punkten, und büschelförmig, die Zufiiifse nach allen Punkten. Ein leichterkleiner Körper wird also in einiger Distanz von den zuHiefsenden Strömen ergriffen und stärkerfortgefiihrt, als ihn die durch die Divergenz geschwächten Strahlen der Ausfliifse vertreiben.So fliegt er bis an den electrisirten Körper, wo die ausfliefsenden Büschel näher beisammen sind,und ihn also zurtickstofsen. Während dieser Zeit wird er selbst durch Mitthcilung electrisirt,d. h. es entsteht Ausflufs aus seinen eigenen Poren und Einströhmen in dieselben. Unter die-sen Umständen kann er nicht wiederangezogen werden, weil seine Ansfiiifse denen des andernKörpers entgegengesetzt sind. Verliert er aber seine Electricität durch die Berührung mit an-dern Körpern, so kehrt er wieder in seinen anfänglichen Zustand zurück und wird aufs neueangezogen. Zwischen den beiden Eleitricitäten des Harzes lupi, des Glases nahm Nollet weiterkehlen Unterschied an, als dafs er jene für schwächer, diese für stärker ausgab. Die Erschüt-terung beim Entladen erklärte er durch das Zusammenstofsen zweier electrischen Ströme, dereneiner aus ]der innern, der andere aus der äufsern Seite der Flasche komme, die sich im Körper derentladenden Person begegneten und dadurch die in ihr enthaltende ^electrische Materie erschütter-ten. Wat sott hatte schon einen Begriff von Pins- und Minus-Electricität, indemer annahm, dafs die den Funken ziehende Person aus der Kugel eben das erhalte, was dieserdas Reibzeug gegeben h.be, dafs daher vor dem Funkenziehn die Kugel mehr Electricität, dasisolitte Reibzeug weniger als sonst nriifse gehabt haben. ( Philosoph. Transact. Vol . XLIV.XLV.) Er hat diese Ideen schon zu Anfänge des Jahrs 1747 der Londner Gesellschaft ein-gereicht. — Franklin schlofs daraus, dafs, wenn zwei Personen auf Wachs standen, die einedie Glasröhre rieb und die andere den Funken herauszog, beide electrisirt wurden, mul sichuntereinander selbst einen stärkern Funken gaben, als wenn jede von einer dritten berührtwurde, eine von beiden gebe das her, was die andere erhalte, und es habe vor dem hergestell-ten Gleichgewicht die eine mehr, die andere weniger gehabt. Dies gab ihm Anlnfs die Elec.tricität der einen die positive,, die der andern die negative zu nennen und darüber folgendeSätze sufzustcllen : 1) Durch die ganze Körperwelt ist eine einzige feine Materie verbreitet,welche den Grund aller electrischen Erscheinungen enthält. 2) Die Theile dieser Materiestofsen sich ab, werden aber von den Theilen der Körper angezogen. 3) Jeder Theil eines