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Erster Band.
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Electricität.

sagt, ( Crells Annalen d. Chemie J. 1802. B. I. S. 331.) es sei bekannt dafsdie Leidnerflasche sich unter dem Rccipienten der pneumatischen Wanne ent-lade; mache man den Versuch im Dunkel, so sehe man Lichtstrahlen, die ausdem Knopfe hervorkommen, und sich zur äulscrn Oberfläche ziehn.

Körpers kann eine gewifse Menge dieser Materie in sich nehmen, ohne dafs sie sich auf seinerOberfläche an häufen darf. Hat er gerade diese Menge, so ist er nicht electrisirt. 4) Hat ermehr als die ihm natürliche Menge, so ist. er positiv, hat er weniger, so ist er negativ elec-trisirt. 5) Alle elcctrische Erscheinungen entstehen durch Uebergr.ng oder proportionirte Ver-theilung dieser Materie. Sind zwei Körper beide positiv, so stofsen sich ihre electrischen Ma-terien stärker zurück, als eine jede von ihnen von den Theilen des Körpers angezogen wird;daher scheinen sich die Körper zu fliehen. Ist der eine positiv, der andere negativ, so wirdder Ucberflufs des positiven von den Theilen des andern stärker angezogen, als ihn die we-nige electrische Materie dcfselben abstcfscn kann , daher gehen die Körper zusammen. Sindbeide negativ, so stofsen die Theiie der in der Luft befindlichen electrischen Materie sichselbst stärker zurück, und werden von den Theilen der Körper stärker allgezogen , als vonihrer zu wenigen electrischen Materie abgestofsen; daher dringt die so leicht bewegliche Luftdazwischen, und die Körper fliehen einander. Die Ladung der Leidner Flasche bestehe in derdurch die Undurchdringlichkeit des Glases für Electricität verursachte Vereinigung beider Elec-tricitäten; werde nun eine äufserc leitende Verbindung zwischen beiden Seiten gemacht, sogebe die positive Seite auf einmal ihren Ueberflufs an die negative ab , ersetze den Mangelderselben und stelle das Gleichgewicht her. Dies sei die Entladung. Seine Hypothefenreiheheifst das Fr ank linis che S y s t ein , oder das System der Unitarier. •— Robert Sym-mer ( Philosoph. Transact. Vol. LI. P. I.) zog aus seinen Versuchen über die Electricitätgeriebener seidener Strümpfe die Vermuthung, dafs es zwei electrische Materien gebe, diebeide einander stark anziehen, indem die Theilchen einer jeden sich untereinander stark ab-stofsen. Nach dieser Hypothese sind also f E und — E zwei wirklich verschiedene Materien.Dieses System wird {das Dualistische genannt. — Wilke , der erst sehr für die FranklinscheTheorie war, ist seit seinen im Jahre 1762 und 1763 angestellten ^Versuchen ( Sckwed. Ab-hanil. E. XX 1 I 1 . S. 271 uni B. XXV. S. 207 u. f.) über die entgegengesetzten Electricitäteumehr auf Seite der S ymmer sehen Theorie ; getreten , und hat sich nachher in seinen Abhand-lungen ,über den Electrophor (SchrreJ. Abhandlungen B. XXXIX. S. 68) noch bestimmte,dafür erklärt. Auch Bergmann (S chrved. Abhandlungen fiir 1765. E. XXVII. S. 147),Kratzen stein QVcrles. über die Experim. Fhys. Copenh. 4 tc Ausgabe 17S1. g. p. i;i )f, Kar-sten (Anleitung zur gemeinr.ützlichcn licnntnifs der Natur , Halle 1783. 8. §. 497), Förster(in Crells neuesten Entdeckungen in der Chymie , B. XII. S. 154) nehmen zwei verschiedeneelectrische Materien an. Auch Lichtenberg giebt der Symmerscken Theorie den Vorzug.De Luc nimmt nur ein einziges electrisches Fluidum an, welches aber aus zwei Eest.’.ndtlici-len, einem fortleiten den fliifsigen Stoffe {Flui du m d efferens'), und einer Basis(p on d e r ab l en Substanz') zusammengesetzt wird, welche letztere er electrische Ma-terie nennt. Voigt, Profefsor der Mathematik zu Jena, (Versuch einer neuen llccrie desFeuers, der Verbrennung künstlicher Luftarten, des Athmcns etc. Jena 1793. g.) nimmt 2 electri-sche Materien an, wovon er die Symmersche \ Electricität sonderbar genug den männlichen