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Erster Band.
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W ASSERST OFFGAS UND L t C H T.

Ton im Wasserstoff gas.

P riestley fand den Schall in entzündlicher Luft kaum stärker, als unterähnlichen Bedingungen im luftleeren Raume, i) ( Priestley Beobacht, überverschiedene Theile der Naturlehre , B. I. S. 241.) Nach Chladni ist derTon in derselben höher und schwächer, als in atmosphärischer Luft. ( Gil-berts Annal. B. III. S. 193 u. 199.) 2) 3)

W a s s e r s t o f fg a s und Licht.

TVarltire entdeckte am Wasserstoffgas eine eigenthiimliche strahlen-breehende Kraft, die von der der gemeinen Luft sehr abweicht. Als er einhohles dreieckiektes mit Wasserstoffgas gefülltes Prisma, wovon der Winkel,den er gebrauchte, 72 Grad betrug, auf ein hiezu passendes Gestell so stellte,dafs es ein breites Objectivglas in einem Dollondischen Fernrohre zur Hälftebedeckte, es so lange um seine Axe drehete, bis ein 1280 Schuh weit entfern-

t) Seine Versuchsmethode S, unter Ton im Sauerstoffgas.

3) Schon Atidr. Libav. (Commentat. metallic. PYancof. ad Moen. 1597. 4. append de iudic.aquas miner. B. I. K. IS, S. 297.) Georg Agricola (L. de natura eorum , quascfflim ex terra, B. IV. S, 556.) Joh. Baptist von Hclmnnt (Ortus medieimAmsterd. 4. 164S. S. 73. 421. 414.) kannten die entzündlichen Schwaden , und warntenrer denselben.

Ob man aber gleich schon seit langer Pleit eine gewisse Kenntnifs , sowohl von dennatürlichen entzündlichen Dämpfen der Bergwerke und Kohlenlager, als auchdenen, die sich bei vielen chem. Operationen entwickeln, hatte, ob man gleich ihreEigenschaften zu verbrennen und verpuffen bemerkte und beschrieb j wie man diesaus Boyle's , Haies, Börhav’s und Stahls TVerken sieht, so wurden sie docherst 1766 als elastisches Fluidum von Cav endisch anerkannt, und von allen andernLuftarten durch Untersuchung ihrer Eigenschaften unterschieden. Nach ihm prüftenPriestley, Scheele, Sennebier und Volta sorgfältig st die meisten ihrerVerbindungen. Damals bekamen sie den Namen entzündliche Luft. 1787 gabenihnen die französischen Chemiker den Namen Gas hydrogene, der bald Wasserstoff■gas vertcutscht wurde. Nach de Ja Metheri e ist diese Gasart fast nie reinsondern immer mit eurem verflüchtigten Theile der Körper , vermittelst welcher mansie dargestellt hat, verunreinigt. Jl e da ct.

3) Nach den A nt i p h 1 o gis ti ke rn besteht das. T^asscrsfoflTgas aus einer eigenthümlichenBasis und Wärme, nach de la Mether ie {'über reine Duft, teutsche Uebersetz.B. II. S, 556) aus reiner Luft und Feuer oder Liclitmaterie; nach Gren aus Phlo.giston, Wasserstoll', Wännestcß) nach Cöttling aus LichtstofF, Wasserstoff undWärme.

MEYBSS SYST. DAESTELLUNG I. BAND.

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