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W ASSEKSTÖFFGAS UND W £ K M ft.
ter Fensterrahmen, von dem man den einen Theil durch das Prisma, den an-dern aber durch die gemeine. Luft sah, nngethcill erschien, und nun che ent-zündliche Luft aus dem Prisma heraus liefs , ohne irgend einen Theil des Ap-parats zu verrücken, so erschienen beide Theile des Fensterrahmens T wovonder eine wie vorher durch das Prisma . der andere durch die gemeine Luftgesehen wurde, so, als ob sie ohngefähr vier Zolle von einander abstünden.(Pr iestleys Versuche und Beobacht, üb. verschiedene Gattung, von Luft,B. III. Anhang S. 1—2.) Nach Spallan zani verändert das Licht das Was-serstoffgas nicht. ( Scherers Journ. B. HL S. 487.)
Wasserstoffgas und Wärme.
Entzündliche Luft leitet die Wärme besser, als jede andere Luftart. ( Priest-ley in den Beobacht, üb. verschiedene Gegenstände d. Naturlehre , B. II. S. 311.)Macquers ehern. Wörterb. B. II. S. 837.)
Morgan fand, als er zwei von einander abgesonderte Blasen, die einemit -einer Pinte Wasserstoffgas, die andere mit einer gleichen Menge gemeinerLuft, beide von einer Temperatur von 73° Fahr, gefüllt, und in jede derselbenein Thermometer (das am untern Theile mit Blei beschwert war, um es destoleichter untersinken zu machen) befestiget hatte, in jede Hand eine derselbennahm, und beide in demselben Augenblicke in einem Kübel voll Wasser von15ü ö Temp. untertauchtc; daf’s das Quecksilber in beiden Thermometern gleichschnell stieg. ( Adair Craw/ords Versuche und Beobacht, üb. die thieri-sehe Wärme &c. aus dem Englischen, Leipzig 1785. S 161.)
Priestley beobachtete, dafs eine Quantität entzündbarer Luft, die eine13 Unzen Maafse Wasser fassende Flasche füllte , durch eine Temperaturser-höhung von 34° Fahr, bis auf 48° um 2,87 Zoll an Ausdehnung zunahm; indes-sen will er selbst für die Genauigkeit dieses Resultats nicht bürgen. 1) (Priest-leys Beobachtungen üb. verschiedene Gattungen d. Luft , IL III. S. 328.)Priem - du Vernois fand, dafs bei 27,66 Zoll Barometerstände 15,6729 Ku-bikzoll Wasserstoff gas 2) , deren eingenommener Raum zur Einheit angenommen
1) Seine Methode die Eacpansibilität der Gasarten zu messen , siehe unter Sauerstoffyaslind H anne,
dt) Es wurde das Gas aus der Auflösung des Zinks in Schwefelsäure entbunden, und zu dem Ver-suche nur der Theil desselben , der zuletzt iibergieng, folglich von der Verunreinigung mitder Luft der Gefässe am freiesten war, angewandt; ausser dieser Vorsicht liefs man cs nochüber Kalkwasser streichen, und durch Quecksilber in .das zur-Prüfung ! estimmte Gefäfs■steigen. Die vier Producte der Ausdehnung wurden in einem einzigen Kecipicnten aufgefan-gen, den man, um die Temperatur der Luft nach dem Versuche der vor dem Versuche, dn