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W asser und W ä r u e.
spondircnd — scharf begrenzt, und gegen 2/io Zoll tief in der Mille, befandsich im Eise. Die ganze Oberfläche des Eises, welche durch die ZinnplaUebedeckt wurde , war vollkommen glatt und glänzend, und zeigte keine Spurvon Schmelzung oder Verminderung, ausgenommen an einer Stelle, wo einCanal, gegen 1 Zoll breit, und etwas tiefer als 2/io Zoll, der offenbar durcheine Ströhmung des Wassers gebildet zu sein schien, von der eben erwähntenAushöhlung in der Mitte des obern Theils des Eiskuchens an, nach dem Randedesselben lief. Da die Schärfe, oder die vertikale Seite des Eiskuchens , wor-über der Strom lief, offenbar weggeschmolzen war, so konnte über seine Rich-tung gar kein Zweifel mehr sein. Er kam zuerst gewifs aus der runden Aus-höhlung in der Mitte des Eises.
Als derselbe den letzten Versuch wiederholte, dabei aber auf der Ober-fläche des siedenden Wassers ein mit schwarzen Tafl überzogenes tannenesBretchen schwimmen liefs, bemerkte er nicht den geringsten Unterschied (a. a.0. S. 60 bis 75.) 1)
Die Resultate, die dieser Versuch gegeben hatte , noch mehr zu bestätigen, thafcRumford in ein cylindrisches Glas, 4,7 Zoll im Durchmesser, und 13,8 Zollhoch , 43,S7 Cubikzoll, (oder 1 Pf. 11 4/7 Unzen Apothck. Gew.) Wasser, setztedas Gefäfs in eine frosterregende Mischung aus gestofsenem Eise und Seesalz,worauf dann das Wasser zu einer festen Masse fror , die sich fest an dem Bodenund an die SeiLenwände des Gefässes anschlofs, und einen Eiscylinder drei Zollhoch bildete. Wäre der Boden des Gefässes ganz eben gewesen, anstatt dafser erhaben oder gewölbt war, so würde die Höhe des Eiscyiinders nur 2,67Zoll betragen haben.
Sobald das Wasser in dem Gefässe durchaus gefroren war, wurde das Ge-fäfs aus der frosterregenden Mischung hcrausgenommen, und in eine Mischung,von gestofsenem Eise und reinem Wasser gesetzt, worinn man es 4 Stundenstehen liefs, tun den Eiskuchen in dem Gefässe auf die Temperatur von 32 Gradzu bringen. Die Oberfläche der kalten Mischung von -gestofsenem Eise undWasser war gerade im Niveau mit der Oberfläche des Eises in dem darinnstehenden Glase. Die Oberfläche des Eiskuchens wurde mit einem runden Stücke
1) stus diesen und andern Versuchen-schlafs Rumford, dafs das Wasser durchausein Nichtleiter für Wärme sei y das hei/st, dafs die TV arme in demselben nicht von-Jheilchen sh '1'heilchen fortgepjlanzt werde, sondern dafs sie blos zufolge der Be.,tvegung, die in dieser Flüssigkeit durch die Veränderung der spec. Scfuvcre der1 heitc/ien (.die durch die Veränderung in ihrer Temperatur bewirkt-wird) entsteht,mitgetheilt ivurde, indem dadurch die einzelnen Wassertheilchen alle nach und nacht,mit der zugeführlsn Wärme selbst unmittelbar in Berührung kämen,