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Erster Band.
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Wass.e» und W .« & a b.

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JViegleb, Gottding , Schmidt und Cr eil behaupten, es verwandlesich der Wasserdampf in Salpeterstoffgas., (Slickgas) wenn er durch glühendeRohren gehe ; es finde diese Verwandlung jederzeit und unter allen Umständenstatt, wofern nur Wasserdämpfe mit glühenden Substanzen in Berührng kommen. 1)Girtanner in S eher er' s allg. Journal der Chemie, IV. S. 207.).

Wenn man Wasserdämpfe durch eine glühende Röhre gehen läfst, so ver-dicliteifsich dieselben bei ihrer Erkältung, wieder in diejenige Menge Wasser,welche dem Wassergas zur Grundlage diente , so dafs am Gewichte nichts ver-führen geht. (Girtanner \ S. Richt er über die neue Gegenstände d. Chemie,B. III. S. 82.)

Wenn man in einer irdenen nicht glasivtcn Retorte Wasser kocht, und dieDämpfe davon durch ein gläsernes oder anderes Rohr unter den pneumatischenApparat leitet, so erhält man Salpeterstoffgas (Stickgas). (Girtanner inScherer’ s Journal, IV, S. 2:16 ; G.öttlings Taschcnb. für 1801. S. 135.)

Bouillon- Lag-ran gc erhielt so wie B c rthollct kein Stickstoffgas,wenn er destillirtes Wasser in einer Glasretortc kochen liefs, woran ein Rohrvon Glas oder Borcelhm befestigt war.. (Bert hallet in Scherers allgem.Journ. der Chemie, VI S. J.44.)-

Auch v. Hauch stellte Versuche darüber an . ob das Wasser durch Hitzehi eine Luftart verwandelt werde. Er liefs zu diesem Belmfe Wasser durchglühende Röhren von verschiedener Art streichen, welche 18 Zoll lang waren,und deren Durchmesser olmgefähr dem kleiner Flintenläufe gleich war. DieRöhren wurden durch einen Ofen gelegt, mit einem ihrer Enden mit dem pneu-matischen Apparate verbunden, und mit dem, andern am Rohre eines kleinenkupfernen Gefäfses hermetisch angcküLtet, aus welchem die Dämpfe des kochen-den Wassers durch die im Ofen glühend gemachten Röhren geleitet wurden.Er liefs vor der Anwendung des Wassers dasselbe immer verschiedene Stundensieden. Alle Versuche wurden mehrere Male wiederholt.

Die. Dämpfe liefs man nicht eher durch die Röhre streichen , bis sie zumWeifsglühen erhitzt war. — Wasserdämpfe durch eine aus feinem Gokle ge-gossene, auswärts mit einer Masse von Thon und Sand beschlagene Röhre ge-trieben , verdichteten sich beim Ausgang der Röhre, und bildeten wieder Wasserohne eine Spur von Gas. Dieser Versuch wurde zu verschiedenen Malen miteben demselben Erfolge wiederholt, obgleich während des Dmpligangs derDämpfe das Feuer bis zum Schmelzen der Röhre verstärkt wurde.

i) Obige Herren folgern hieraus, dafs das Wasser sicli in Salpeterstoflgas bei der VerbauJung mit WiinnestofF verbinde, und das Wasser die Basjs dieses Gas sei.

Girta nn er.

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