Salpeter gas vnb Sauerst orrgas. £0&
Versuche -mit gleichen Theilen Sauerstoffgas und Salpctergas.
Volumen desStickstoffs imSalpetergas.
Scheinbare
Absorption.
Wirkliche
Absorption.
Werth vonm : n.
0,10.
0,29.
0,39.
2,5 :1.
0,10.
0,28.
0,38.
2,6:1.
0,12.
0,26.
0,38.
2,6 :1.
0.14.
0,26.
0,40.
2,5:1.
0,18.
0,18.
0,36.
2,7 :1.
0,18.
0,19.
0,37.
2,7 : 1.
0,18.
0,20.
0,38.
2,6 :1.
0,20.
0,10.
0,30.
3,3 :1.
0,20.
0,11.
0,31.
3.2 :1.
0,21.
0,08.
0,29.
3,4 : 1.
0,21.
0,15.
0.36.
2,7 : 1.
0,23.
0,14.
0.37.
2.7 : 1.
0,25.
0,06.
0,31.
3,2 : 1.
Demnach nimmt er die drille Mittelzahl für den Werth von m — 2.82 an.In einer grofsen Anzahl von Versuchen mit sehr unreinem Sauerstoffgas glaubteer zu bemerken , da Cs die Absorption der Gasarten desto kleiner, folglich derWerth von m desto gröfser ist, je reiner das Sauerstoffgas ist. Es bildet sichdabei nach seinen Beobachtungen eine Salpetersäure, die sich mit Wasser ver-mischt, aber weniger sauerstoffhaltig ist, und sich mehr dem Zustande dersalpetrichten Säure nähert. Im ganzen hat er bei seinen Versuchen mit Sauer-stoffgas bemerkt, dafs sie bei weitem die Uebereinstimmung nicht zeigten, dieman bei Zerlegung der atmosphärischen Luft bemerkt. Wendet man statt glei-cher Tlieile Salpeter- und Sauerstoffgas 300 Theile Salpctergas und 100 Sauerstoff-gas in der eudiometrischen Röhre an , so sinkt der Werth von m statt auf 2,8bis 3,1 zu bleiben, bis zu 1,8 herab. Die Absorbtion des'Gas scheint alsdanh unend-lich klein zu sein ; “läfstmän aber dieselbe Mischung von Sauerstoff- und Salpeter-Gas in einem Gefäfse von 10 — 15 Centimetern im Durchmesser treten , so ist'die Absorbtion sehr grofs, und der Werth von m steigt wieder zu 2,6 oder2,7. Als derselbe einst das äufserste reine Sauerstoffgas, welches Guy tön zurVerbrennung eines Diamanten bestimmt hatte , zerlegte, mischteer 3Maafse■ Salpetergas ( zu 0,10 Stickstoff) zu einem Maafse Sauerstoffgas in einer sehr•weiten Glocke, und ohne den Apparat zu schütteln. Der Rückstand war nur* 0,31 \ welches er als einen sichern Beweis, das nur der im Salpetergas präexistirendß»ficrEits srsT. Darstellung, i. bans. S s s