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Atmosphärische Loft osn Füoer.
stein sagt (Vorlesungen über Experimentalphysik, sechste Auflage, Copenhä'gen 1787 , p. 156) die mit dem Lötröhrchen geblasene Flamme gebe gar keinenRauch. Rosenthal führt (Magie, B. VIII. p. 124j an, der Luftstrobm des
Libav zum Circulirgefäfse, das hermetisch versiegelt werden sollte, einkugelichtes Gefäfs mit einer langen Röhre, welche am Feuer zusammen-fliefsen sollte ( Apocalyps. Ilermet. pars post, im sijntagm. arcanor. chym.T. II. Heft 1. foLp. 356)} es scheint also der Handgriff die Röhre dünn aus-zuzichen und hernach mit Hülfe eines Blaserohrs zu schmelzen der Zeitnoch nicht üblich gewesen zu sein , ob män gleich vermuthen darf, dafsdas Werkzeug selbst, und sein Gebrauch beim Glasblasen damals schonerfunden, wenn auch nicht überall bekannt gewesen sei. Er hat vielmehran einem andern Orte ( Rerum chym. epistol. form, dcscripl. Lib. I. Frkf.1595. 8 . p. 234 — 235) das Verfahren beschrieben, die Röhre zwischen glü-henden Kohlen an einem Ofen, bis zur Erweichung zu erhitzen, und dannmit einerglühenden Zange zusammen zu drücken, und umzudrehen, undbezieht sich dabei auf Ulstad , bei dem man es auch {Coclum Philosopho-rum , Frkf. a. M. 1551. Fol. Exp. XX. B. XXIV.) ausführlicher angegebenfindet. Bei den Alchymisten findet sich also nichts über die Erfindung desBlaserohrs •, mau müfste sie daher wohl bei den Schriftstellern von Metall-arbeiten und Glasarbeiten suchen. In Ansehung der erstem ist die Erfin-dung des Löthens ziemlich alt angegeben. Glaucus feruminatumem rcperitheifst es in dem Verzeichnisse der Erfinder ( de Inventoribus rerum diver-sarum Catalogus etc.) hinter dem Inhalt der Kapitel vor Poh/dori V er-gilii Vrb inatii de rerum inventoribus libri octo , Basil. 1570 und 1590und im Buche selbst lib. II. Cap. XIX: Compactionem ferri Glaucus Chiusteste Ilcrodot. in I. exeogitavit , Auri conflaturam ipse Cadmus ut ait Pli-nius invenit (in beiden Ausgaben p. 173). In Herodot. Hist. Lib. IX. Frkf.1608. L. I. Cap. XXV. p. 10. ist von einer kleinen eisernen Schale diellede, welche gelöthet U*xx>;r5v) und eine Arbeit des Glaucus von Chiowäre , der zuerst das Lölhen (xawwiv) des Eisens erdacht hätte. lieberdie Zeit des ersten Gebrauch des Löthrohrs ist aber, so viel wir wissen,nichts aufgefunden. Plinius redet z. B. von dem Lothe zum Golde undandern McLallen (Lib. XXXIII. der Ausgab. Basil. 1554. fol. p. 581) abererwähnt nicht die Weise der Löthung. Eben so Polgdor. Ucrgil. a. a.0. Plinius erwähnt auch die bekannte Meinung von der Erfindung desGlases, die zweifache Schmelzung und die Bildung durch Blasen {Hist,mundi Libri XXXVII. Basil. 1545. Fol. Lib. XXXVI. Cap, XXVI. p. 642
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