Band 
Erster Theil.
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42 Zweyter Brief. Paontoil.

Das Wohngebäudc ist bequem, und hat einigeim besten Geschmacke verzierte Zimmer. Die Ka,pelle ist artig; in dem einen Zimmer sieht man eineKamineinfassung, dazu der Marmor in diesem Parkegegraben worden. In den Zimmern hängen einigegute Gemälde, darunter König Karl und seine Farmilie von Van Dyck vornehmlich zu bemerken ist.

Von Grinsthorpe bis Coltsworth sind acht Mei-len, welche man in der Nachbarschaft für einen ge-machten Weg auögiebt. Man fällt aber alle Au-genblicke in Löcher voll Koth, oder läuft Gefahr aufgroßen Steinen, (welches man hier die Wege bes-sern heißt), die Ribbcn entzwey zu stoßen. EinWohngcbäudecines vornehmen Herrn muß sehr präch-tig seyn, wenn man nach solchen übersiandcnen We-gen einigermaßen schadlos gehalten werden soll. Diewahre Pracht eines großen Herrn besteht in gutenWegen um seinen Aufenthalt, zumal in einem Lande,wo sie übrigens schlecht sind. Schade, daß mannicht noch ein dreyfaches Weggeld angelegt hat! DieGegend hat wenig eingeschlossene Felder, sie ist un-angenehm, und nicht gut angebaut.

Die Gegend zwischen Coltsworth und Grank-ham ist malerisch schön, auf der rechten Hand sindnichts als eingezäunte Felder. Um Paonton bcstchtder Boden aus einer leimichten mit etwas Kies ver-mischten Erde, und der Acker wird zwischen fünf undfünfzehn Schillinge verpachtet. Die Pachtungensind zwischen zwanzig und hundert Pfund Sterlinge.Die Ordnung -er Felder ist sehr gut eingerichtet, undfolgende: Brache, Weizen, Erbsen, Rüben undGerste. Das Weizenland wird zwey bis dreymalgeackert, und zehn Englische Metzen (pecks) gebenim Durchschnitte acht und zwanzig Scheffel. Man

mischt