Band 
Erster Theil.
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Zweyter Brief. Eawtry. §r

nes Ackers wenigstens auf fünf und dreyßig Schil-linge, und braucht sie für die Schaafe und das Gel-tevieh aufzuziehen. Ein Acker Klee giebt zweymalgeschnitten drey Fuder Heu. Der Boden muß außer-ordentlich gut seyn, weil alle Felder vortrefflich stun-den. Man spannt drey bis vier Pferde vor einemPfluge hinter einander, und schätzt die Nutzung ei-ner Kuh jährlich auf drey Pfund Sterlinge.

Der Wald bey Shirewood war die erste weik-läuftige unangebauete Gegend, die ich antraf, nach-dem ich Hertfordshire verlassen.

ZuBawtry hörte ich, daß Herr Lyster verschie-dene Versuche nach der neuen Landwirthschaft ge-macht hacke. Ich wünschte solche zu sehen, undsein Verwalter unterrichtete mich auf eine höflicheArt darin». Herr Lyster hat seit vier Jahren Kohl-rüben zum Futter für das Rindvieh gezogen; erhält die großen Schottischen für die besten, und hatsolche zu sechzehn bis zwanzig Pfunden erbauet, wel-ches eine beträchtliche Größe ist. Man füttert st»wohl trocken stehende und Melkkühe, als das Gelte-vieh, welches sehr begierig darauf ist, und Schaafedamit. Sie stunden dicfts Jahr vortrefflich, undzwar eine Pflanze zwey Fuß von der andern, und irrvier Fuß weiten Reihen. Herr Lyster säet sie gegenoder mit Anfange des Februars, verpflanzt sie einpaarmal, ehe sie ins Feld lgesteckt werden. DiesesJahr hat er sie um die Mitte des Iunius vom Saa-menbeete unmittelbar ins Feld pflanzen lassen. Fälltvierzehn Tage früher Regenwetter ein, so sucht ersolches allemal zu nutzen. Sechs Männer besteckenin einem Tage einen Acker mit sechstausend zweyhun-deck und vierzig Pflanzen. Er rechnet das Stückeins in das andere wenigstens zehn Pfund, welches

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