Vierter Vrief. Stillingfleet. n;
Zollen bringen, und wieder zwey Fuß von dem Ab-raum, alsdann achtzehn Zoll Hofemist, wieder achtdoll Kalk, und darauf zwey Fuß Wicsenabraum,abermals eine Schicht von zwölf Zöllen mit allerleyDünger aus Pork, als Asche, alte Lcimwände, undzuletzt eine Schicht Kalk von acht Zollen. Wenndieser Haufen zwey Monathe gelegen, so muß ecwohl durcheinander gearbeitet werden. Aber nichtauf die gewöhnigliche Weise, sondern folgenderGestalt:
Die Arbeiter stellen sich an dem einen schmalenEnde, oder wenn viele sind, nach der Länge hin,stoßen die Schichten um, zumal die von den Wie-scnhügeln, welche ganz klein gemacht, und mit Kalkund Dünger vermenget werden müssen; sie werfenes etwas vorwärts, so daß eineMe zwischen dendurchgearbeitendcn und den noch zu.mischenden blei-bet. Einige werfen das Gemischte aledenn von demHaufen herunter, und die andern werfen solches aufden neuen Misthaufen, und zwar so, wie man dasGetreide in den Scheunen würfelt. Dadurch wirdder ganze Haufen klein und wohl untereinander ge-mischet. Wird dex Haufe auf diese Art wohl durch-gearbeitet, so ist es nicht weiter nöthig. Da aberdas Zweytemal, wenn einmal alles wohl durcheinan-der gekommen, wenig kostet, so kann man es wie-derholen, indem es wieder eine neue Gährung ver-ursachet. Die Pachter werden über den Nutzen ei-nes solchen Düngers für ihre Felder erstaunen,wenn sie solche zuvor ausgetrocknet haben, sonsthilft alles nichts. Meine Absicht bey diesen Vor-schlägen, rührt aus sehr lauteren Quellen her, weilich wünsche, nicht nur zur Verbessrung des Acker-baues überhaupt, sondern vorncmlich von der Ge-gend um Stillingfleet etwas beyzutragen.
H r Auf