Vierter Brief. Holderness. H9
Haust werden sich jenseits des Sees allerley unregel-mäßig besetzte Plätze mit Bäumen und Dornen zei-gen, und diese sollen zu einen Fichtenwald führen, demder Besitzer, vermittelst einiger Veränderungen, einweit schöneres Ansehen geben will. Im Mittelpunktedesselben, gedenket er einen Griechischen Tempelaufzuführen, dessen Kuppel eben über dir Gipfel her-vorragen, und auf allen Seiten schöne Prospektebekommen soll. Jenseits des Sees wird man vonsolchem das Wohngebäude erblicken, und auf derandern, über eine weite Landschaft den Thurm vonBcverley, auf der dritten in einer Entfernung vonvierzig Meilen Flamborough - head; ferner eineMenge mit eingeschlossenen Feldern versehene Hügel,sehen. Auf der dem Wohnhause entgegengesetztenSeite, wird sich ein großer Umfang von einer Land*schaft bis nach Lincolnshirc, nebst dem Lauf desHumberflusses auf etliche Meilen, und am Ufer des-selben , die Stadt Hüll dem Auge darstellen» Allediese Verschönerungen, sollen in klirzer Zeit ausge-führet werden, und Risby zu einem der schönsten Oer-tec von Pork machen.
Ehe ich meinen Brief schließe, will ich noch ei-nige Anmerkungen über diejenigen Theile der Wirth-schaft machen, darum die Einwohner des östlichenTheils dieser Provinz noch weit zurück sind.
Die Ordnung, wie sie die Felder hintereinander be-säen, und die Bearbeitung des Ackers ist überhauptnicht gut, zumal in einem Lande, wo das gute Gras-land sehr selten ist. Künstliche Futterkrauter undWurzeln für das Vieh, sind wichtige Vortheile beyder Wirthschaft, weil sie den Pachter nicht nur inden Stand setzen seinen Viehbestand im Sommerund Winter zu verstärken, sondern airch das Pstuz-
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