Band 
Erster Theil.
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i2o Vierter Brief. Holderness.

land zu verbessern, und mehr vom Unkraut zu säu-bern, folglich bessere Erndten zu gewinnen.

Der Boden schicket sich in dieser Gegend vortref-lich zum Rübenbau; die Pachter scheinen es aucheinzusehen, weil sie solchen vornehmen; sie verfah-ren aber so verkehrt dabey, daß es besser wäre, sieliessen es gar bleiben. Die wenigsten behacken dasFeld, und die es thun, verrichten es so nachläßig,daß weder die Rüben noch das Feld dadurch gebes-sert wird. Bey einer solchen Wirthschaft bringendie Rüben dem Acker, wenn die Feldbestellungen ingewisser Ordnung aufeinander folgen, schlechtenVortheil, weil so viel Unkraut wächst, daß eher eineBrache als eine andere Saat darauf folgen sollte.

Der Nutzen der Rüben, ist nicht bloß der Wehrtder Erndte selbst, sondern weil der Boden zu gleicherZeit dergestalt von Unkraut gesäubert wird, daß derPachter künstliche Gräsereyen mit großem Profitbauen kann. Unter zehn Landwirthen, die ihr Feld«in ganzes Jahr Brache liegen lassen, können neunekaum zwey oder drey Erndten davon thun, und folg-lich auch mit keinem großen Vortheil Gräser bauen.Da die Rüben den Verlust der Brache ersetzen, sosollten sie sich desto eher bewegen lassen, mit dem er-sten Getreide, Futterkräutcr zu säen, wobey dieBrache nicht nöthig ist, und dies ist ohnstreitig beyRübenfeldern, zumal in einem Lande, wo das Grasselten ist, die vortheilhafteste Einrichtung.

Die hiesigen Pachter, müssen also den Rübenbauentweder ganz unterlassen, oder ihn nach der wahrenwirthschaftlichen Art treiben, wie man in so vielenanderen Gegenden Englands dabey verfährt, klein-lich das Land durchaus klar machen, ein paarmal,

oder