Sieben und zwanzigster Brief. Moreton. i6z
Alsdann wird der Acker für beständig um achtSchilling verpachtet, folglich kann man den Wertheines Ackers zu zwölf Pfund Sterling anschlagen,welches zu drey und ein Drittel Procent (zo ä e .rspurck-cke) gerechnet ist. Der ganze Profit vomAcker ist demnach
Pf. Sterl. 17 67Von hundert Ackern 17; ^ 18 4Von tausend Ackern 17529 54
Diese Methode hat man wirklich auf F- ldccn vonverschiedenem Grund und Boden ausgeführt, unddarunter ist mancher von der schlechtesten Art in die-ser ganzen Gegend, gleichwohl sind die Versuche sovorkhcilhast ausgefallen. Es ist wohl zu merken,daß der Boden außerordentlich gut seyn muß, da erbey dieser in manchen Stücken fehlerhaften Art ihnurbar zu machen, dennoch so vielen Vortheil abwirft.Die Art ihn das erste Mal zum Neubruch zu ma-chen, ist an sich schon sehr kostbar, und nicht wirk-sam genug, weil der Genst und anders Gestrüppewieder zum Vorschein kommt, wenn man es längerals zwey Jahr als künstliche Wiese liegen läßt. DieseArt von Feld so lange unter den Pflug zu treiben, istebenfalls nicht Vortheilhaft, da es sich viel besser zuTriften schickt. Ich würde aber niemals Raygras,sondern alle Mal weißen Klee, chopfenklee, und so-genanntes Ribgraö nehmen. Das Feld würde als-dann viele Jahre lang, beständig in einem gutenStande bleiben.
Das Abstechen und Verbrennen des Rasens istUnstreitig die beste und eigentlichste Methode alle wü-ste Lander urbar zu machen, die mit allerley Ge-strüppe bedeckt sind, weil es das einzige Mittel istsolches von Grund aus zu tilgen, man müßte den
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