Acht und zwanzigster Brief. Milton-Abbey. ro;
und sind hin und wieder mit Klumpen und auch miteinzelnen Bäumen besetzt. Oben auf dem höchstenHügel, liegt noch ein vollkommnes römisches Feld-lager, dessen innerer Platz mit Fichten besetzt ist. Inder Mitte steht ein schöner Obelisk, der von demHause betrachtet, eine gute Wirkung thut. DieLandschaft umher ist schön.
Auf dem Wege von Milbourn bis Milton-Abbey,sind alle Ländereyen eingezäunt, und haben einenguten Boden. Die folgenden Nachrichten von derWirthschaft in dieser Gegend, habe ich dem LordMilton zu danken.
Die Pachtungen sind hundert und fünfzig bissiebenhundert Pfund Sterling stark, und der Ackergiebt im Durchschnitt neuntehalb Schilling Pacht.Die Feldbestellungen sind nach der gewöhnlichen Artin Dorsetshire, erstlich Weizen, zweytens Gerste,drittens Haber, viertens Raygras und Hopfcnkleeauf drey Jahre. Der Weizen giebt sechzehn Schef-fel, die Gerste vier und zwanzig Scheffel, und derHaber^etwas mehr. Rüben sieht man fast garnicht.
Ihre vornehmste Düngung ist das Pferchen;die langen Stoppeln werden zum Einstreuen nichtabgemähet, doch verfütterten sie einen Theil ihresHeues zu Hause. Auf Neubruch wird mit Kreidegedüngt. Die Schäfereyen sind hier vierhundert bistausend siebenhundert Stück groß. Da hier die bishe-rige dorsetshirische Methode auch herrscht, so kann dieNutzung davon nicht groß seyn. Sie rechnen aufeinen Acker Gras, es sey was für welches es wolle,im Durchschnitt nicht mehr als zwey Schafe, unddiese geringe Anzahl rührt blos von dem Mangel derRüben her. Sie sehen sich gezwungen den Scha-fen