2v6 Acht und zwanzigsterDrief. Milton' Abbey.
fen im Frühling das junge eben hervorsproffenbeGras der Wiesen einzuräumen, wodurch diese in derFolge an Gras und Heu großen Abbruch leiden.Die Nutzung einer Schäferey von tausend Stückschlagen sieohngefehr folgendergestalt an: Es wer-den verkauft
Z20 alte Schafe zu sechzehn Schilling 256
500 Lämmer zu sechs Schilling i;cr
Wolle - - - izo
Pferchen auf dreyßig Acker - z c>
Pfund Sterl. 566
Hiervon müssen die sämmtlichen Ausgaben, Acker-pacht, Zehenden, Pflügen der Grasländer, Sa-men, Heumachen, Schäferlohn rc. abgezogen wer-den. Im Sommer pfercht man mit der ganzenHeerde zur Weizcnsaat, und im Winter nur mit denSchöpsen zur künftigen Gerstensaat.
Mit dem Dünger, der im Hofe gesammlet wird,könnten sie nicht schlechter zu ihrem Schaden umge-hen. Sie fahren ihn im Iunius und Julius aufdie Weizenfelder, breiten ihn, und lassen ihn aufdem Felde in der Sonne liegen, bis zur Saat ge-pflügt wird. Wie kräftig er alsdenn noch seyn kann,mag ein jeder selbst urtheilen. Auf Viehmelkereycnwird für eine Kuh vier Pfund Sterl. Profit gege-ben : wofür der Pachter aber auch den Abgang imPachthofe für seine Schweine hat, auch über dieseeine Stute und ein Füllen halten darf.
Man rechnet auf hundert Acker Pflugland sechsPferde, und spannt viere ein. Es giebt hier großeStrecken Buschholz, welches alle vierzehn Jahreabgetrieben wird, und alsdenn eine Nutzung vonacht bis zwölf Pfund Sterling vorn.Acker giebt.
Lord