Band 
Vierter Theil.
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Acht und zwanzigster Brief. AMinster. Charb. riA

besteht in Wiesen für das Melkvieh und die Mast-ochsen. Eine Kuh wird zu vier bis fünf PfundSterling verpachtet, der Pachter hat zugleich denAbgang im Hofe für seine Schweine, und hält eineStute nebst einem Füllen. Ein Füllen von fünfMonaten verkaufen sie insgemein für sechs PfundSterling. Bey der Melkung kommt mehr Vor-theil als beym Mästen der Ochsen heraus, iveil miteiner Kuh sechs bis sieben Pfund Sterling gewon-nen werden.

Sie bauen etwas Rüben, behacken sie aber nickt.Insgemein bauen sie auf einem Felde drey Jahre Ge-treide und drey Jahre Gras.

Gegen Chard bleibt der Boden immer sehr gut.Drey bis vier Meilen von Apminster ist die Einrich-tung folgende: erstlich Brache, zweytens Weizen,drittens Gerste, viertens Klee und Raygras aufdrey bis sechs Jahre, fünftens Weizen. Letzterergiebt im Durchschnitt zwanzig Scheffel, und Haberoder Gerste dreyßig. Hier werden Rüben genug ge-bauet, aber nicht behackt, gleichwohl wird der Ackermit vierzig Schilling bezahlt. Es giebt hier sehrviele Kuhpachter, die Melkereyen von zehn bis vier-zig Stück haben: sie geben für jede drey PfundSterling, fünfzehn Schill.bis vierGuineen Pacht:und rechnen einen Acker darauf. Einige Pachtermästen junge Kühe, die noch nicht gekalbet haben,und halten dieß für vortheilhafter, als die Kühe denMelkpachtern zu verpachten. In den niedrigen fet-tenGegenden werden wenig Schafe gehalten, weil siesich gar zu leicht faul fressen. Man hat Striche vongewässerten Wiesen, wovon der Acker mit fünf undzwanzig bis vierzig Schilling vermiethct wird.

Es